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    Chelsea dank Costa spitze – ManCity in der Krise

    Der FC Chelsea feiert dank Diego Costa einen 1:0-Heimsieg gegen West Brom und ist wieder Tabellenführer. Bei Manchester City wird die Kritik nach dem 2:4 in Leicester schärfer. Arsenal und Özil bleiben an Chelsea dran.

    Torschütze
    Diego Costa feiert seinen Treffer zum 1:0-Sieg für den FC Chelsea.
    Foto: Will Oliver - dpa

    London (dpa). Dank Diego Costa geht die Erfolgsserie des FC Chelsea in der Premier League weiter. Gegen West Bromwich Albion sicherte der Spanier mit seinem Treffer zum 1:0 (76. Minute) den Heimsieg und die Tabellenführung für die Blues.

    Leicester City vs Manchester City
    Leicester Citys Jamie Vardy (M) hat den Torwart von Manchester City ausgespielt und kommt frei zum Torschuss.
    Foto: Hannah Mckay - dpa

    Am Vortag war der FC Arsenal mit einem 3:1 gegen Stoke City vorübergehend vorbeigezogen. Manchester City steckt nach einem 2:4 bei Leicester City in der Krise.

    FC Arsenal - Stoke City
    Arsenals Mesut Özil (l) kämpf gegen Bruno Martins Indi von Stoke City um den Ball.
    Foto: Andy Rain - dpa

    Chelsea-Trainer Antonio Conte jubelte nach dem Abpfiff ausgelassen. Es war schon der neunte Sieg in Serie für die Blues. Mann des Spiels war Diego Costa, der mit zwölf Saisontoren nun Toptorschütze der Liga ist. Costas Treffer war einer von nur zwei Chelsea-Torschüssen im gesamten Spiel gegen den Tabellenachten West Brom.

    Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola geriet nach dem 2:4 mit Manchester City in Leicester in Erklärungsnot, verteidigte aber seine wenig erfolgreiche Spielweise. „Am System liegt es nicht“, sagte Guardiola nach der zweiten Pleite hintereinander. „Zu Saisonbeginn haben wir mit diesen Spielern gut verteidigt.“ Eine Woche nach dem 1:3 gegen Chelsea offenbarte City erneut große Defensivprobleme. BBC Sport sah eine „chaotische Verteidigung“, die Tageszeitung „Guardian“ gar eine „Zerstörung Manchesters“.

    Manchester hat nun sieben Punkte Abstand zur Tabellenspitze. Und die Kritik an Guardiola wird schärfer. Die Boulevard-Zeitung „Mirror“ fand: „Dank Pep Guardiolas Methoden sind sie ahnungslos, verwirrt und gedemütigt worden.“ Der Trainer nahm seine Mannschaft in Schutz. „Ich würde mich nie bei meinen Spielern beschweren, sondern ich gehe in mich und schaue, warum wir so viele Probleme mit dem zweiten Ball haben.“ Viel Zeit bleibt ihm nicht. Am Mittwoch kommt der FC Watford.

    Meister Leicester City konnte nach dem vierten Saisonsieg seine Krise zumindest für kurze Zeit vergessen. „Das war das wahre Leicester“, sagte Coach Claudio Ranieri zufrieden. Stürmer Jamie Vardy gelang nach 16 torlosen Pflichtspielen ein Dreierpack. „Der Hattrick ist fantastisch“, sagte Ranieri. „Nach dem Spiel hab ich zu ihm gesagt: „Willkommen zurück!“ Ex-Hannover-Torwart Ron-Robert Zieler forderte: „Genau so müssen wir schon am Dienstag gegen Bournemouth weitermachen.“

    Der FC Arsenal siegte am Samstag nach 0:1-Rückstand noch mit 3:1 gegen Stoke City und stand immerhin für eine Nacht an der Tabellenspitze. Die Gunners sind seit 14 Ligaspielen ungeschlagen. „Wir sind nach dem ersten Spiel (3:4 gegen Liverpool) beständig geblieben“, konstatierte Coach Arsène Wenger. „Jetzt müssen wir konzentriert bleiben und uns weiter verbessern wollen.“

    Dabei muss Wenger vorerst auf Verteidiger Shkodran Mustafi verzichten. Der deutsche Nationalspieler erlitt nach 25 Minuten gegen Stoke eine Muskelverletzung und fällt bis zu drei Wochen aus. Für Mustafis Landsmann Mesut Özil lief es besser. Özil traf per Kopf zum 2:1. Nach dem Spiel twitterte er: „Setz deinen Kopf ein, haben sie gesagt.“ Am Dienstag reist Arsenal zum FC Everton.

    BBC zu Manchester-Leicester

    Ranieri- und Guardiola-Interviews bei BBC Sport

    Guardian zu Manchester-Leicester

    Mirror zu Manchester-Leicester

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