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    0:4-Klatsche für DFB-Frauen im Klassiker

    Cleveland/Boston (dpa) - Klare Klatsche im Klassiker. Die deutschen Fußball-Frauen sind in Duellen gegen die USA um eine Lektion und eine Niederlage reicher. Die Weltmeisterinnen verloren das Freundschaftsspiel bei den amerikanischen Olympiasiegerinnen in Cleveland mit 0:4.

    «Es war ein verdienter Sieg der USA und eine dicke Klatsche für uns. Damit müssen wir erstmal klar kommen», fand Silvia Neid nach der 19. Niederlage im 28. Spiel gegen den Weltranglisten-Ersten klare Worte.

    Für ihr Team, das ohne die Spielerinnen des deutschen Meisters und Champions League-Siegers Turbine Potsdam antrat, war es nicht nur die dritte Pleite gegen die USA innerhalb von sieben Monaten, sondern auch die höchste Länderspiel-Niederlage seit dem 14. März 1996. Damals gab's gegen die Amerikanerinnen beim 0:6 gar das halbe Dutzend. «In den entscheidenden Momenten waren wir zu weit weg von den Gegnerinnen und sind teilweise auch nicht richtig nachgerückt. Die USA haben ein hohes Tempo gespielt und waren sehr effektiv vor dem Tor», analysierte Neid.

    Die Bundestrainerin sah vor 10 321 Zuschauern jedoch auch Positives. «Wir hatten sechs klare Torchancen, aber US-Torfrau Hope Solo hat stark pariert. Dennoch haben wir nie aufgegeben, das spricht für unseren Charakter. Auch Niederlagen können weiterhelfen», betonte Neid. Im Duell der beiden weltbesten Teams hatten zunächst die Deutschen die besseren Chancen. So traf Simone Laudehr in der 14. Minute den Ball zehn Meter vor dem Tor nicht richtig. Anschließend zeigte Solo bei einem Schuss von Kerstin Garefrekes ihr Können (26.).

    Als die amerikanische Schiedsrichterin Margaret Domka in der 31. Minute auf den Elfmeterpunkt zeigte, wunderten sich selbst ihre Landsleute ein wenig. Denn der Pfiff nach einem angeblichen Foul von Saskia Bartusiak an Abby Wambach war zweifelhaft. Wambach nutzte die Chance und brachte die USA 1:0 in Führung. Kurz darauf erhöhte Heather OReilly auf 2:0 (37. Minute).

    Auch nach dem Seitenwechsel vergab die DFB-Elf beste Chancen, während die Amerikanerinnen ihre Möglichkeiten konsequent ausnutzten. Als Garefrekes (59.) und Bundesliga-Torschützenkönigin Inka Grings (62.) den Anschlusstreffer verpasst hatten, sorgten Kristin Lilly (63.) und erneut Wambach (65.) für die Entscheidung. Es reiche nicht aus, einfach aus der Saison zu kommen und zu versuchen, auf Top- Niveau zu spielen, meinte Neid mit Blick auf die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in Deutschland.

    Während für ihre Spielerinnen eine lange und kräftezehrende Saison endet, haben die US-Frauen erst vor sechs Wochen den Spielbetrieb in ihrer Profiliga aufgenommen und wirkten dementsprechend frischer. «Wir werden uns ab Ende April gezielt auf die WM vorbereiten. Das wird auch nötig sein, um mit den USA mithalten zu können», betonte Neid. Als sie am Sonntag ins Flugzeug nach Frankfurt stieg, war nur ein Teil der Mannschaft mit an Bord. Nach WM, Olympischen Spiele und EM in den vergangenen drei Jahren haben die deutschen Frauen erstmals einen freien Sommer - und den begannen einige gleich mit einem Urlaub in den USA.

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