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    Zwei Trainer, ein Ziel: Sieg im Stadtduell landen

    Armin Veh und Holger Stanislawski sind zwei ganz unterschiedliche Trainertypen, haben aber das gleiche Ziel: Im Hamburger Fußball-Stadtduell am Sonntag einen sportlich wie emotional wichtigen Sieg landen.

    Trainertypen
    St. Pauli-Trainer Holger Stanislawski (l) und HSV-Coach Armin Veh freuen sich auf das Lokalderby.

    «Ich bin ein Serientäter. Ich gebe nicht auf, bis ich das beim HSV geschafft habe», versprach der Coach des Hamburger SV bei der 16. Hamburg Soirée vor dem Lokalderby mit dem FC St. Pauli. Er habe in seiner zwanzigjährigen Karriere nicht getippt, sei sich aber sicher, dass der Hamburger SV gegen den Stadtrivalen als Sieger vom Platz gehe.

    Das Derby beschäftigt die Trainer. Besondere Rituale habe er aber auch vor einem wichtigen Fußballspiel nicht - außer den linken Schuh immer zuerst anzuziehen, berichtete Veh. In Stuttgart habe er in der Meisterphase einen grauen Anzug angezogen, der hänge jetzt im VfB-Museum. «Ich sollte es mal wieder mit einem grauen Anzug probieren.»

    Und Stanislawski? «Ich ziehe Sonntag auch einen grauen Anzug an», sagte der sonst leger gekleidete St.-Pauli-Coach, der eine ganze Reihe von Ritualen vor Punktspielen pflegt: «Ich bin nicht abergläubisch, aber gewisse Abläufe sind immer gleich. Ich bin ein Frühaufsteher, spiele eine Runde Solitaire, gehe mit dem Hund spazieren, drehe dann die Musik laut auf und tanze mit meinem Hund.»

    Vor einem Derby sei alles intensiver, lauter: «Wir Trainer brauchen nicht zu pushen, eher die Jungs auf dem Boden zu halten, dass sie sich nicht zu sehr fokussieren, verkrampfen», betonte der 41-Jährige, der in den vergangenen vier Jahren als Trainer mit dem Kiez-Club zweimal aufgestiegen ist. Er ist stolz darauf, noch zwölf Spieler aus Regionalliga-Zeiten im Kader des Bundesliga-14. zu haben: «Das zeigt, dass Entwicklung im Kollektiv möglich ist.»

    Zum HSV fahre man nach dem 1:1 im Hinspiel als Außenseiter, wolle aber die Auswärtspartie so angehen, «dass wir etwas mitnehmen. Wir wissen um die Schwierigkeit der Aufgabe», meinte Stanislawski, der in der Jugend beim Lokalrivalen gespielt hat. Mit 65 wolle er nicht mehr Trainer sein, meinte er, und sicher vorher auch noch einmal den Verein wechseln: «Im Moment macht es sehr viel Spaß, aber irgendwann stehen Veränderungen an.»

    Veh will schon in naher Zukunft ins Management wechseln. «Mit 60 möchte ich nicht mehr auf der Bank sitzen, dann bin ich ein Fußball-Opa», so der 50-Jährige, den es aber reizt, mit «Geschick und guter Personalplanung noch einmal oben mitzuspielen». Mit zunehmendem Alter gebe es bei ihm immer mal Phasen der Selbstzweifel: «Muss ich mir das noch antun?»

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