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    Viele Fragezeichen bei HSV-Trainer Gisdol

    Beim Hamburger SV gibt es vor dem Bundesligaspiel beim FSV Mainz 05 einige Personalsorgen.

    Markus Gisdol
    Reist mit vielen Fragezeichen im Gepäck nach Mainz: HSV-Coach Markus Gisdol.
    Foto: Christian Charisius – dpa

    „Wir wollen am Samstag natürlich die beste Mannschaft auf dem Platz haben, dürfen dabei aber das Risiko nicht übertreiben“, sagte HSV-Coach Murkus Gisdol mit Blick auf die Länderspiel-Rückkehrer und fügte hinzu: „Wir stehen deshalb im engen Austausch mit der medizinischen Abteilung.“

    Bei Bobby Wood, der nach der gescheiterten WM-Qualifikation mit den USA erst am Donnerstagvormittag wieder in Hamburg eintraf, und dem am Mittwochabend zurückgekehrten Japaner Gotoku Sakai will er wegen langer Flüge und Zeitverschiebung erst mal die Fitness testen. „Für die Überseekandidaten muss man Alternativen parat haben“, meinte Gisdol, der durch den Ausfall von Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos (5. Gelbe Karte) ohnehin umstellen muss. Für den Griechen dürfte Mergim Mavraj neben Gideon Jung in der Innenverteidigung spielen.

    Zudem ist nach auskurierter Verletzung der Niederländer Rick van Drongelen wieder „eine Option für den Kader“. Gleiches gilt in der Offensive für Filip Kostic. Bei André Hahn und Tatsuya Ito bleibt abzuwarten, wie schnell sie ihre Magen-Darm-Probleme überwinden.

    Positiv nahm Gisdol zur Kenntnis, dass der Schwede Albin Ekdal die Länderspiele gut überstanden hat und in Mainz wieder im defensiven Mittelfeld für Ordnung sorgen kann. Dagegen sieht es bei Sejad Salihovic, dessen tiefe Fleischwunde weiter Probleme bereitet, eher ungünstig aus. „Da bin ich skeptisch, dass das bis zum Wochenende etwas wird“, betonte der HSV-Trainer.

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