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    Trainer-Experiment mit Lewandowski/Hyypiä bei Bayer

    Seit April 2012 trainieren Sascha Lewandowski und Sami Hyypiä Bayer Leverkusen. Es ist das einzige Trainerduo in der Bundesliga - ein Experiment. Beide sollen eine neue, erfolgreiche Mannschaft entwickeln, die spätestens in drei Jahren top ist.

    Experiment
    Seit April 2012 trainieren Sascha Lewandowski (l) und Sami Hyypiä Bayer Leverkusen.
    Foto: Marcus Brandt - DPA

    Bayer Leverkusen hat in den letzten vier Jahren mit unterschiedlichsten Trainertypen den Erfolg gesucht: mit dem ehrgeizigen Bruno Labbadia, einem Routinier wie Jupp Heynckes oder einem Konzeptcoach wie Robin Dutt. Seit April 2012 läuft das Experiment mit dem Trainerduo Sami Hyypiä/Sascha Lewandowski - und es wird erste Kritik nach zwei Niederlagen in der Fußball-Bundesliga laut. «Das ist Teil des Geschäfts, auch wenn man sich wünschte, dass die Kritik mehr analytisch ist», sagte Lewandowski.

    Vor allem nach der 0:3-Pleite beim Meister Borussia Dortmund wehte den zwei Werkself-Vorarbeitern der Wind ins Gesicht. Dabei lässt sich ihre Bilanz immer noch sehen. Seit dem Einstand des Gespanns am 8. April 2012 mit einem 1:1 beim Hamburger SV hat es sechs Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen zu verantworten gehabt. «Ich weiß, dass es keine Geduld gibt im Fußball», sagte Hyypiä. «Ich bin ganz ruhig. Wenn wir nach 15 Spielen nur eines gewonnen haben, werde ich nicht zufrieden sein.»

    Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser mutmaßt, dass man beim Beschreiten neuer Pfade immer stärker unter Beobachtung steht. «Es bietet sich gerade zu an, zu zweifeln, wenn man Neues macht und nicht deutscher Meister wird», meinte er. «Das sehe ich aber etwas anders: Man muss nicht gleich Meister werden oder die Champions League erreichen, um über Erfolg oder Misserfolg zu richten.»

    Außerdem ist die Zusammenarbeit mit dem einstigen A-Jugendtrainer Lewandowski (40) als Chefcoach und dem früheren Fußball-Profi Hyypiä (38) als Teamchef langfristig geplant. Die Zwei haben einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015 in der Tasche. «Ich bin optimistisch, dass das klappt», meinte Holzhäuser. Während ihre Vorgänger Heynckes und Dutt mehr oder weniger den Auftrag hatten, endlich den ersehnten Titel zu holen, stehen Hyypiä und Lewandowski nicht unter diesem Erfolgsdruck.

    «Wir sind dabei, die Mannschaft neu aufzubauen und zusammenzustellen, um sie zu einem Zenit zu bringen. Dazu braucht man zwei, drei Jahre», erklärte Holzhäuser. «Das traue ich den beiden zu.» Der Club leistete zudem Schützenhilfe und wies Angebote von Spitzenvereinen wie Champions-League-Sieger FC Chelsea für die Nationalspieler André Schürrle und Lars Bender zurück. «Wir wollen die Mannschaft weiterentwickeln, und dazu gehören Schürrle und Bender», sagte der Clubchef.

    Nach der Entfremdung zwischen Robin Dutt, dem Vorgänger des Duos, und den Bayer-Profis soll nun die enge Beziehung zwischen Vorgesetzen und Spielern zu positiven Arbeitsergebnissen führen. «Man hat sehr wohl das Gefühl, dass es ein sehr harmonisches, vertrauensvolles Verhältnis ist», berichtete Holzhäuser. «Die Atmosphäre ist angenehm, sehr offen, sehr kommunikativ», schilderte Kapitän Simon Rolfes den Klimawechsel. «Die Türen wurden geöffnet. Wichtig ist, dass es so bleibt, wenn es mal nicht so läuft.»

    Auch untereinander verstehen sich der ausgebildete Fußballlehrer Lewandowski und der einstige finnische Nationalspieler Hyypiä sehr gut. «Wir haben schnell gemerkt, dass wir in vielen Dingen sehr dicht beieinander sind», sagte Lewandowski. Die Zusammenarbeit funktioniert richtig gut hier.»

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