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    Podolski fehlen die Worte – Trainer Solbakken ratlos

    Der fußballerische Offenbarungseid machte Lukas Podolski fast sprachlos. Willenlos, ohne jegliches Aufbäumen, den Ernst der Lage offensichtlich ignorierend - Podolski war restlos bedient von der desolaten Vorstellung.

    Gefahrlos
    Lukas Podolski (M) strahlte vor dem Tor von Roman Weidenfeller keine Gefahr aus.
    Foto: Federico Gambarini - DPA

    «Da hat man keine Worte, wenn man 1:6 verliert», kommentierte der desillusionierte Nationalstürmer die Heimpleite gegen Meister Borussia Dortmund. Nie haben die Kölner in der Bundesliga zu Hause höher verloren. Und spätestens seit Sonntag ist die Gefahr des fünften Abstiegs immens: Nur noch zwei Punkte trennen den FC von Platz 17. Podolski: «Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel.» Eine Diskussion um Trainer Stale Solbakken will er unter allen Umständen vermeiden: «Es bringt nichts, immer die Leute auszuwechseln. Wir haben das auf dem Platz verbockt und müssen das dort wieder geradebügeln.»

    Solbakken reagierte ratlos auf die achte Niederlage nacheinander gegen den BVB, der in den zweiten 45 Minuten vor 50 000 Zuschauern im ausverkauften RheinEnergieStadion ein wahres Scheibenschießen auf das Gehäuse von Torhüter Michael Rensing veranstaltete. Eines wusste der FC-Trainer aber ganz genau. Auf die Frage, ob jeder in Köln begriffen habe, wie ernst es um den Bundesliga-Premierenmeister bestellt ist, antwortete der Norweger glasklar: «Nein!»

    Solbakken wich geschickt aus, als die Sprache auf ihn kam. Es liege nicht an ihm, darauf zu antworten, ob er die in sich zusammenfallende Mannschaft auch in den restlichen sieben Saisonspielen betreuen darf. Solbakken: «Ich denke, dass ich in den nächsten Wochen Trainer des 1. FC Köln bleiben werde.»

    «Definitiv» werde Solbakken auch im Abstiegs-«Endspiel» am kommenden Samstag bei Neuling FC Augsburg auf der Bank sitzen, sagte FC-Hauptgeschäftsführer Claus Horstmann dem «Express» (Montag). Der Trainer habe das Vertrauen - allein: wie lange noch?

    Die Spieler müssten die Verantwortung übernehmen, forderte Horstmann - was sie nach der Pause nicht mehr taten: «Nach dem 1:3 haben wir aufgehört, Fußball zu spielen, zu kämpfen und zu laufen», sagte der defensive FC-Mittelfeldmann Sascha Riether. «Es ist nicht leicht, aber es ist wichtig, dass man ruhigbleibt und nicht in Panik verfällt.»

    Riether versuchte, sich und seine Mitspieler wach zu rütteln: «Immer, wenn uns das Wasser bis zum Hals stand, sind wir wieder zurückgekommen.» Die Bilanz indes ist mehr als besorgniserregend: Köln geht mit 56 Gegentoren und einer Trefferdifferenz von minus 22 in die Schlussphase. Riether: «Jedes Tor zählt, dessen müssen wir uns bewusst sein.» Auch Riether rätselte, wie es zu dem Debakel kommen konnte: «Damit haben wir eigentlich nicht gerechnet. Wir saßen in der Kabine und dachten, dass heute etwas möglich ist.»

    War es nicht. Und nun gibt es nach den strukturellen Malaisen - der Verein hat noch immer keinen Nachfolger für den im November zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Overath und für den entlassenen Sportdirektor Volker Finke - auch noch die sportlich deprimierende Situation. Solbakken: «Wir müssen mental stark sein an diesen letzten sieben Spieltagen.»

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