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    Nach 999 Minuten: Erlösung für Wettverlierer Müller

    Die verlorene Wette beglich Thomas Müller nach dem langen Warten auf das „verfluchte Tor“ gerne.

    Thomas Müller
    999 Spielminuten musste Thomas Müller auf sein 92. Bundesligator warten.
    Foto: Sven Hoppe - dpa

    Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hatte mit dem Weltmeister vor dem 5:0 gegen den VfL Wolfsburg gewettet, dass dieser endlich sein erstes Saisontor in der Fußball-Bundesliga erzielen würde. So kam es: Ein verunglückter Schuss von Arjen Robben landete im Strafraum vor den Füßen von Müller - und der vollendete gedankenschnell mit dem rechten Fuß zum 4:0.

    „Ich habe schon ausgezahlt“, erzählte Müller lächelnd, als er nach dem Duschen aus der Umkleidekabine kam: „Herr Rummenigge hat sich natürlich gefreut.“ Und Müller staunte über sich selbst: „Es war schon ein bisschen komisch, dass ich gegen mich gesetzt habe.“

    999 Spielminuten oder mehr als sieben Monate musste der 27-Jährige auf sein 92. Bundesligator warten. Am 30. April hatte Müller beim 1:1 gegen Mönchengladbach zuvor letztmals getroffen. „Ich habe das Tor gejagt, aber es hat mich nicht verrückt gemacht“, behauptete er.

    Der Torjubel mit hochgerissenen Armen und breitem Lachen drückte jedoch die Befreiung aus. „Das war kein wunderschönes Tor, sondern ein bisschen erzwungen und glücklich“, schilderte Müller. Nach dem beendeten „Torfluch“ soll es wieder regelmäßig müllern: „Ich hoffe nicht, dass es bis zum nächsten Tor wieder 999 Minuten dauert.“

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