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    Mainzer Krampf im Kampf um Europa League

    Es ist wie verhext – der FSV Mainz 05 kann zu Hause nicht mehr gewinnen. Dabei wollten Thomas Tuchel und sein Team den unruhig werdenden Zuschauern im Bruchwegstadion nach 126 Tagen endlich wieder einmal drei Punkte schenken.

    Unglücklich
    Mit unzufriedenen Mienen verabschiedeten sich die Mainzer Christian Fuchs, Eugen Polanski und Nikolce Noveski (l-r) von den Fans.
    Foto: DPA

    «Wir können es besser, viel besser. Diese Leistung entspricht nicht unserem Anspruch», sagte der Coach nach dem mühsamen 1:1 (0:1) in der Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg gereizt. Die Sorge, auf der Zielgeraden der besten Saison der Vereinsgeschichte noch aus den internationalen Startplätzen zu purzeln, lähmt und lässt die Mannschaft verkrampfen. Quasi zur Erholung sollen die verlorenen Punkte auswärts im Duell der Überraschungsteams in Hannover dem Mainzer Konto gutgeschrieben werden.

    «Mastermind» Tuchel probierte einen gewagten Matchplan, stellte den umgeschulten Rechtsverteidiger Florian Heller als Sturmspitze zwischen die Nationalspieler André Schürrle und Lewis Holtby. Als Flop sah der 37-Jährige das Experiment nicht an. «Ich kann doch nicht im Nachhinein sagen, dass die Aufstellung gescheitert ist, wenn ich im Vorfeld ihm das Vertrauen gebe», erklärte Tuchel. «Das 4:3:3-System sah in der Theorie ja gut aus. Aber heute hat es nicht gepasst. Wir waren überhaupt nicht im Spiel», stellte Schürrle, der nach seinem gelungenen Auftritt im Deutschland-Trikot ganz schwach spielte, dagegen fest. «Das lag aber nicht an der Grundordnung, das lag an seiner individuellen Leistung», watschte Tuchel den Jungstar unerwartet offen ab.

    Das blitzschnelle 0:1 durch den 19. Saisontreffer von Papiss Demba Cissé nach nicht einmal einer Minute machte die Tuchel'schen Planspiele obsolet. Den Faden habe man verloren, keine Überzeugung bei eigenem Ballbesitz gehabt. «Die Fehler haben sich summiert», monierte der Mainzer Coach, dem Handlungsschnelligkeit und Form fehlten. «Dass uns die Sicherheit gefehlt hat, konnte jeder sehen.»

    Für die Pfiffe der Zuschauer hatte er sogar Verständnis. «Sie sind euphorisch ins Stadion gekommen. Wir haben zu wenig Mainz 05 auf den Platz gebracht.» Der erhoffte Dreier wäre trotzdem möglich gewesen. «Wir hatten die Mehrzahl an Torchancen», hatte Tuchel ausgemacht. Und immerhin besitzt der 05-Coach noch die Einwechsel-Magie. Sami Allaguis Ausgleich (74.) war das 14. Jokertor der Saison. Zu mehr reichte es nicht.

    Freude und Frust lagen beim SC Freiburg nah beieinander. Nach vier Niederlagen in Serie wäre es für die Breisgauer leicht gewesen, den ersten Bundesligasieg in Mainz zu feiern. «Wir haben die Konter nicht gut ausgespielt. Da fehlte die Konsequenz», sagte Trainer Robin Dutt. Seine Mannschaft hatte nach der Führung nicht mehr viel für die Offensive getan, sich darauf beschränkt, den Mainzer Spielaufbau zu zerstören und auf Konter zu lauern. «Es hätten drei Punkte sein müssen», bekannte der scheidende Dutt. «Aber der Punkt kann Signalwirkung für den Rest der Saison haben», sagte der zuverlässige Julian Schuster.

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