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    Frankfurt/Main

    Letzte Hoffnung: Braunschweig setzt auf HSV-Duell

    Es gibt bei Eintracht Braunschweig ein Ritual, das Torsten Lieberknecht mal zu Drittliga-Zeiten eingeführt hat und das er nun auch in der Fußball-Bundesliga pflegt.

    Ernüchterung
    Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht (M) ruft nach der Pleite seine Spieler auf dem Platz zusammen.
    Foto: Arne Dedert – DPA

    Nach jedem Spiel bildet er mit seiner Mannschaft noch auf dem Rasen einen Kreis, um sie je nach Leistung wieder aufzubauen oder zu loben. Nach dem ernüchternden 0:3 (0:3) bei Eintracht Frankfurt wird dem Trainer des Tabellenletzten in diesem Kreis nicht mehr viel übrig geblieben sein, als ein paar Durchhalteparolen von sich zu geben und den Spielplan vorzulesen.

    Denn das Einzige, was der Eintracht nach dieser nicht bundesliga- reifen Vorstellung noch Mut machen kann im Kampf gegen den Abstieg, sind die kommenden Partien gegen den Hamburger SV und beim 1. FC Nürnberg. Das sind der Vorletzte und Drittletzte der Tabelle.

    «Wir müssen es gegen Hamburg wiedergutmachen», sagte Torwart Daniel Davari, der in Frankfurt trotz der drei Gegentore noch der beste Braunschweiger war. «Das war ein Schlag, von dem wir uns jetzt schnell erholen müssen.» Dreimal hatte der Aufsteiger zuletzt gegen Hoffenheim, Bremen und Dortmund so gespielt, dass zumindest ein wenig Träumen vom Klassenverbleib erlaubt schien. Gegen Frankfurt verfestigte sich dann wieder der Eindruck aus der Vorrunde: Dass diese Mannschaft trotz aller kleinen Fortschritte einfach zu schwach ist für die Liga.

    «In solchen Spielen braucht man einen besseren Auftritt», sagte selbst der Dauer-Optimist Lieberknecht. Sportlich ergeben will er sich aber selbst angesichts des Fünf-Punkte-Rückstands auf den Relegationsplatz noch nicht. «Wir haben immer noch die Möglichkeit und es gibt viele Dinge, die man im Fußball schon erlebt hat», meinte er.

    Ein gutes Beispiel ist der Klassenerhalt des FC Augsburg vor zwei Jahren, der bei seiner Aufholjagd in der Rückrunde auch davon profitierte, dass sich mit Hertha BSC und dem 1. FC Köln gleich zwei Konkurrenten selbst demontierten. Anlass zu einer entsprechenden Hoffnung gibt in Braunschweig zurzeit auch der nächste Gegner HSV.

    «Ich glaube immer noch felsenfest an die Truppe, aber wir haben nicht mehr viel Zeit und müssen jetzt langsam punkten», sagte Deniz Dogan. «Wir haben schon häufiger gezeigt, dass die Qualität da ist. Wir müssen sie aber auch auf den Punkt abrufen.» Gegen Hamburg ist am nächsten Samstag der bislang wichtigste Punkt dieser Saison erreicht.

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