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    Leipziger Tristesse nach vierter Rückrunden-Niederlage

    Drei Tore von Werders Österreichern verschärfen die Ergebniskrise von RB Leipzig. Nach dem 0:3 in Bremen wollen die Sachsen in der Länderspiel-Pause ihre Hinrunden-Form wiederfinden.

    Schwere Phase
    Frustriert geht Leipzigs Marcel Sabitzer beim Spiel gegen Werder Bremen in die Halbzeitpause.
    Foto: Carmen Jaspersen - dpa

    Bremen (dpa). Auf der Suche nach der verlorenen Stärke wachsen bei RB Leipzig die Verlustängste. Nach der vierten Rückrunden-Niederlage mit dem 0:3 bei Werder Bremen muss der in der Hinserie so überzeugende Aufsteiger immer mehr um die schon greifbar gewähnte Champions-League-Teilnahme bangen.

    „Wir müssen das intensivst hinterfragen. Aufpassen, dass wir das Ding nicht noch verbocken. Wir stehen da mit 0:3, ein Punkt aus drei Spielen ist kacke“, sagte RB-Angreifer Marcel Sabitzer. Schon jetzt haben die Sachsen doppelt so viele Spiele verloren wie in der gesamten Hinrunde.

    Als Werder-Trainer Alexander Nouri seinem Kollegen Ralph Hasenhüttl bei der Pressekonferenz am Samstag schon vorab zur Teilnahme am europäischen Wettbewerb gratulierte, reagierte der äußerst schmallippig. „Es gibt Phasen in einer Saison, wenn es nicht so gut läuft. Anscheinend hatten wir Recht“, antwortete der Österreicher. Zwar liegen die Sachsen mit 49 Punkten noch auf Tabellenplatz zwei, Borussia Dortmund (46) und Hoffenheim (45) rücken aber immer näher.

    Nach dem Sonntagstraining mahnte Hasenhüttl noch einmal zur Ruhe. „Ich glaube, dass diese junge Mannschaft im ersten Bundesliga-Jahr diese schwere Phase, diese Delle, irgendwie auch braucht, um die Siege, die auf jeden Fall kommen werden, richtig einzuschätzen“, sagte der Coach. Viele Handgriffe für ein Ende der Ergebniskrise wird Hasenhüttl in der Länderspielpause jedoch kaum unternehmen können. Die meisten Profis sind bei ihren Nationalteams.

    „Wir haben jetzt nur noch Playoff-Spiele, man kann sich richtig belohnen für eine jetzt schon gute Saison“, betonte Hasenhüttl und versuchte damit, den Druck vor dem nächsten Heimspiel gegen Schlusslicht Darmstadt etwas herauszunehmen. Ihm fehlt das „Match-Glück“ aus der Hinrunde. „Trotzdem gibt es Ansatzpunkte, die man immer besser machen kann“, betonte der 49-Jährige. „Du musst dir das Glück erarbeiten und ich glaube, das tun wir im Moment zu wenig.“

    Zwar waren die Sachsen in der ersten Halbzeit besser als die Gastgeber, richtig erzwungen haben sie die Vorteile aber nicht. Dass die Systemumstellung auf eine defensivere Abwehrvariante Schuld sein sollte, die Hasenhüttl nach einer Stunde wieder aufgab, wollte keiner gelten lassen. „Schade, Scheiße, Abhaken“, lautete das Rezept von Neu-Nationalspieler Timo Werner, der auch blass blieb. „Natürlich ist das enttäuschend, alle hinter uns haben gewonnen.“ Für ihn kommt die Pause gerade recht, um die Köpfe frei zu kriegen. Zudem sei es eine „Riesen-Ehre“ für Deutschland zu spielen.

    Besonders fehlte dem Aufsteiger Naby Keita (Gelbsperre) mit seinen kreativen Ideen. Auch Yussuf Poulsens (Muskelbündelriss) Ausfall schmerzt. Und doch ist das nicht alles, was derzeit nicht stimmt beim so furios gestarteten Bundesliga-Neuling. „Wir müssen uns hinterfragen“, meinte Kapitän Willi Orban nach der dritten Partie ohne Sieg. Man sei wie beim 0:3 gegen Hamburg zu sorglos gewesen.

    Tatsächlich ließ RB bei den Bremer Toren die Gegenwehr vermissen. Nach der Führung von Zlatko Junuzovic (34. Minute) schlief die Abwehr beim Standardtor von Florian Grillitsch (59.). Weil auch der eingewechselte Youngster Florian Kainz (90.) noch traf, gab es zum ersten Mal in der Bundesliga-Geschichte drei österreichische Torschützen in einem Spiel. „Mir ist das relativ egal, wer die Tore macht, sie tun alle gleich weh, auch von Landsleuten“, sagte Hasenhüttl.

    Werder-Leipzig bei bundesliga.de

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