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    Kurioses Eigentor ist ein Symbol für VfL-Probleme

    Die Wolfsburger Profis waren nach der erbärmlichen Vorstellung genauso desillusioniert wie ihre wütenden und pfeifenden Fans. «Wir müssen uns deutlich verbessern, wenn wir in den Europapokal wollen», gab VfL-Stürmer Ivica Olic unumwunden zu.

    Eigentor
    Kurioses Eigentor als Symbol für VfL-Probleme: Auch Wolfsburgs Torwart Diego Benaglio konnte das Eigentor von Emanuel Pogatetz (l) nicht verhindern.
    Foto: DPA

    Der ehemalige Bayern-Stürmer wirkte nach dem mühevollen 1:1 (1:1) des VfL Wolfsburg gegen den Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth ernüchtert. Und jetzt steht auch noch die Dienstreise zum verlustpunktfreien Tabellenführer an. «Ich bin nicht zufrieden», klagte der Kroate, der mit seinem Abstauber (42.) wenigstens einen Punkt rettete, aber realisierte, dass eine Leistung wie gegen Fürth am Dienstag in München nicht für einen Zähler ausreichen wird.

    «Selbstverständlich» könne er die Pfiffe verstehen, sagte Wolfsburgs Trainer Felix Magath. «Wir haben hohe Ansprüche, wir wollen unter die besten der Liga», erklärte der Coach und räumte ein: «Davon sind wir noch ein Stück entfernt. Da ist es auch in Ordnung, wenn die Fans nach der Partie unzufrieden sind. Bei unseren Ansprüchen darf man durchaus mehr Punkte zu Hause holen.»

    Ein Zähler und ein Tor lautet die erschreckende Heimbilanz des teuren Teams. «Ich bin mit der Punktausbeute nicht zufrieden, das ist zu dünn», sagte Magath: «Da müssen wir zulegen, sonst werden wir unseren Ansprüchen nicht gerecht.» Aber nicht nur nach Punkten, vor allem spielerisch konnte die wieder einmal neu zusammengewürfelte VfL-Mannschaft die hohen Erwartungen der Anhänger und des Volkswagen-Konzern bisher nicht ansatzweise erfüllen.

    Wie groß die Abstimmungsprobleme noch sind, ließ sich beim kuriosen Eigentor von VfL-Innenverteidiger Emanuel Pogatetz (27.) deutlich erkennen, das bei Nicht-Wolfsburgern für Erheiterung sorgte: Nach einem langen Abschlag von Gäste-Keeper Max Grün versäumte es zunächst Naldo zu klären, dann zauderte Pogatetz gegen den störenden Ilir Azemi - und der Ball kullerte ins Tor. Zu allem Überfluss rannten Pogatetz und Tormann Diego Benaglio noch zusammen.

    «Blöd gelaufen», kommentierte der aus Hannover geholte Innenverteidiger. «Das geht größtenteils auf meine Kappe. Ich hätte früher zu Diego zurückköpfen müssen. Wenn ich mich bei der Situation besser verhalte, dann hätten wir gewonnen.» Der zögerliche Keeper nahm immerhin eine Teilschuld auf sich: «Es war ein Fehler von uns beiden.» Die Anerkennung des eigenen Patzers ist zwar löblich, verhüllte jedoch die VfL-Probleme in der Abstimmung und im Spielaufbau.

    «Schwierigkeiten im Vorwärtsgang», konstatierte Magath. «Es waren sehr wenig gute Situationen, um Tore zu schießen», analysierte Olic. Die Wolfsburger hatten sogar noch Glück, dass sie nicht ganz leer ausgingen. Der Pfosten verhinderte bei einem Schuss von Sercan Sararer (83.) einen späten Sieg für die Fürther. «Wir können sehr gut mit dem Unentschieden leben», kommentierte Fürths Trainer Mike Büskens. Seine SpVgg-Spartruppe blieb auswärts nach dem Sieg in Mainz erneut ungeschlagen und hat nur einen Zähler weniger auf dem Konto als Magaths Millionen-Mannschaft.

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