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    Keine Zeit zum Jubel: Freiburg wittert Morgenluft

    Freiburg (dpa). Nach dem Big Point im Kellerduell gegen den 1. FC Nürnberg gönnten sich Trainer und Spieler des SC Freiburg im Mittelkreis einen kurzen Moment des Jubels. Dann galt ihre volle Aufmerksamkeit wieder dem sportlichen Überlebenskampf in der Fußball- Bundesliga.

    Bestätigung
    Trainer Robin Dutt jubelt. Freiburg hat gegen einen direkten Konkurrenten gesiegt.

    «Unsere Ausgelassenheit hat sich auf drei, vier Minuten nach dem Schlusspfiff beschränkt. Mehr Zeit zum Feiern haben wir nicht», erklärte SC-Trainer Robin Dutt im Anschluss an den eminent wichtigen 2:1 (1:0)-Sieg. Mit 28 Punkten schoben sich die Freiburger drei Spieltage vor Saisonschluss an Hannover 96 (27) vorbei auf den Relegationsplatz und schlossen zum «Club» sowie dem VfL Bochum auf.

    Doch Dutt warnte sofort: «Es ist nicht viel passiert, denn wir stehen in der Tabelle immer noch hinter Nürnberg und Bochum. Wir haben das gemacht, was wir mussten - nämlich gegen einen direkten Konkurrenten zu gewinnen. Wenn das nicht unser Anspruch wäre, könnten wir uns gleich für die 2. Liga anstellen.»

    Dennoch war die Erleichterung bei den Breisgauern spürbar. «Wenn wir nicht gewonnen hätten, wären wir so gut wie weg gewesen», sagte Mittelfeldspieler Cedrick Makiadi. Und Julian Schuster, der das frühe 1:0 durch ein Eigentor von Dominic Maroh (4.) vorbereitet hatte, frohlockte: «Es ist wichtig, dass wir dieses Sechs-Punkte-Spiel gewonnen haben. Wir wollten Nürnberg noch mal richtig mitreinziehen. Das ist uns gelungen.»

    Vor 24 000 Zuschauern im ausverkauften badenova-Stadion sicherte der in der Winterpause vom FC Metz verpflichtete Papiss Cissé (60.) mit seinem vierten Saisontor zum 2:0 den Erfolg. Der Anschluss von Maroh (79.) half den Franken, die nach der Niederlage mehr denn je um den Klassenverbleib zittern müssen, nicht mehr. «Uns hat die Geschlossenheit gefehlt. Jeder einzelne Spieler hat Leidenschaft gezeigt. Aber als Mannschaft haben wir das nicht geschafft», bemängelte Trainer Dieter Hecking.

    Die Hausherren zeigten den größeren Biss und kauften Nürnberg dadurch den Schneid ab. «Wir haben es verbockt. Das ist bitter. Wir haben es nicht geschafft, hier ein dreckiges Spiel abzuliefern. Daraus müssen wir die Lehren ziehen», befand «Club»-Torwart Raphael Schäfer. Im Saison-Endspurt sei nun kühler Verstand gefragt. «Wir müssen vielleicht eine kleine Verkrampfung im Kopf lösen. Aber wir haben immer noch eine normale Ausgangslage und sind gefestigt genug», so Schäfer.

    Doch auch die Freiburger glauben nach dem zweiten Rückrundensieg wieder fest daran, auch in der kommenden Saison der Beletage des deutschen Fußballs anzugehören. «Wir haben sehr viel Selbstvertrauen getankt und den Vorteil, dass wir noch zweimal zu Hause spielen», erklärte Schuster. Dies trifft allerdings auch auf Nürnberg zu. «Wir müssen sehen, dass wir bis zum 8. Mai so viele Punkte auf dem Konto haben, dass es für uns gegen Köln zu einem Endspiel kommt. Mit 40 000 Fans im Rücken könnten wir dann einen zusätzlichen Schub bekommen», meinte Hecking.

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