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    Hertha stoppt Talfahrt – Preetz: «Nur Etappensieg»

    Die Talfahrt ist gestoppt, doch von Entwarnung kann bei Hertha BSC noch keine Rede sein. Das überraschende 3:1 (1:0) am Samstag beim FSV Mainz 05 war für die Protagonisten eine Befreiung.

    Befreiungsschlag
    Die Spieler von Hertha BSC feiern das zweite Tor gegen Mainz.
    Foto: Fredrik von Erichsen - DPA

    Was der Erfolg wert ist, wird sich aber erst in den kommenden Wochen zeigen. «Das war nur ein Etappensieg. Es wird ein Sprint bis zum 34. Spieltag», sagte Manager Michael Preetz ganz realistisch. Der Club aus der Hauptstadt steht weiter auf einem Abstiegsplatz, hat aber wieder den Kontakt hergestellt zum rettenden Ufer. «Wir halten Anschluss, haben es selbst in der Hand. So können wir drinbleiben», frohlockte Trainer Otto Rehhagel. Der zweite Sieg im fünften Spiel unter seiner Regie nährt die Hoffnung, dass der 73-Jährige als Retter in die Annalen des Vereins eingeht.

    «Endlich ist die schwarze Auswärtsserie weg», sagte Preetz. Beim nächsten Gegner Wolfsburg hatte es vor fünf Monaten mit dem 3:2 den letzten Erfolg in der Fremde gegeben. Weggeblasen ist auch die Torschusspanik. Die ersten Auswärtstreffer des Jahres von Änis Ben-Hatira (41. Minute) und Adrian Ramos (52./69.) bei einem Gegentor von Eric Maxim Choupo-Moting (58.) wirkten befreiend. «Das war eine grandiose Mannschaftsleistung. Wir haben mit elf Mann gefightet und Fußball gearbeitet», sagte Peter Niemeyer. «Die Mannschaft hat gezeigt, was uns in der Hinrunde ausgezeichnet hat. Wir haben defensiv gut gestanden», meinte Levan Kobiashvili.

    Nach dem 0:6 in der Vorwoche gegen die Bayern hielt kaum einer die Leistungssteigerung für möglich. Viel geredet habe man in der Woche, untereinander und mit dem Trainer. Der hatte die Spieler daran erinnert, dass «sie es schon mal besser gemacht» hatten. «Ich will mit meiner Erfahrung helfen. Tore schießen kann ich nicht», bemerkte «König Otto», der als ältester Erstliga-Coach den Ansturm des jüngsten, Thomas Tuchel, noch einmal abwehrte.

    «Wir hatten in der ein oder anderen Situation Glück gehabt», bekannte der Altmeister der Trainergilde. Motivierend wirkte - zumindest auf Niemeyer - das Mitwirken von Mohamed Zidan, der vor einer Woche bei der 1:2-Niederlage der 05er in Augsburg eine Tätlichkeit begangen haben soll. «Schöne Grüße nach Augsburg! Die gewinnen sicher nicht den Fairplay Award. Erst Protest einlegen, damit Zidan gesperrt wird, und dann zurückziehen, als sie gesehen haben, wer der nächste Gegner der Mainzer ist: Nämlich wir», schimpfte Niemeyer im Interview mit dem Berliner «Tagesspiegel» (Sonntag). «Wenn so etwas passiert, bin ich angestochen. Das lief nicht korrekt ab», echauffierte sich Niemeyer in Mainz.

    Der Ägypter Zidan blieb indes bei der zweiten Niederlage der Mainzer in Serie schwach wie seine Sturmkollegen und zum zweiten Mal ohne Tor. «Uns fehlte die Durchschlagskraft», bekannte Tuchel nach dem Ende der erfolgreichen Heimspiele. Panik bricht mit 30 Punkten auf dem Konto noch nicht aus. «Aber ich fange langsam an zu zittern», bekannte Präsident Harald Strutz. Eugen Polanski mahnte zur Ruhe. «Bei uns war nie die Rede davon, dass wir nicht im Abstiegskampf sind», erklärte der polnische Nationalspieler. Auswärts reißen die Mainzer derzeit keine Bäume aus. Da kann die Lage nach den Spielen in Bremen und Stuttgart bei nur noch drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz noch sehr bedrohlich werden.

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