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    Hankes Abschiedstournee bei Gladbach

    Mönchengladbach (dpa) - Mike Hanke hätte seine Karriere wohl am liebsten bei Borussia Mönchengladbach beendet - und die Fans wollen ihn auch gar nicht gehen lassen.

    Erzwungen
    Mike Hanke kann seine Aussortierung immer noch nicht begreifen.
    Foto: Federico Gambarini - DPA

    Doch nach einem langen Hin und Her ist die Trennung seit Februar beschlossene Sache, der auslaufende Vertrag wird nicht verlängert. Auch letzte Versuche der Anhänger bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Montag änderten nichts mehr an der Entscheidung der sportlichen Führung. «Zuerst war ich richtig geschockt und konnte es gar nicht glauben. Dass ich gehe, ist ja nicht meine Entscheidung, und ich kann sie nach wie vor nicht verstehen», sagte der 29 Jahre alte Borussen-Stürmer.

    Den ersten Schock hat Hanke schnell überwunden. Dabei halfen ihm auch die Borussen-Anhänger. Tausende Gladbach-Fans haben eine Internet-Initiative gestartet und versucht, den Verein doch noch von einer Vertragsverlängerung zu überzeugen. «Das hat mich zutiefst gerührt. Ich habe mich echt gefreut, als ich davon erfahren habe. Das zeigt, dass das, was ich hier geleistet habe, auch anerkannt wird», sagte der ehemalige Nationalspieler.

    Sportdirektor Max Eberl betonte, dass die Entscheidung gegen Hanke nicht leicht gefallen sei. «Mike hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren großartige Leistungen gebracht. Er hatte auch großen Anteil daran, dass wir vor zwei Jahren noch den Klassenverbleib geschafft haben. Aber wir haben eine Entscheidung getroffen - und die bitten wir zu respektieren», sagte Eberl.

    Dabei hatte der sympathische Profi in der Hinrunde schon einen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen. Der Club hatte immer erklärt, dass Hanke in den sportlichen Überlegungen eine Rolle spiele. Doch dann wurde der Vertrag zurückgezogen. «Wir haben in den folgenden Monaten unsere Überlegungen geändert. Wir wollen unsere Ausrichtung in der Offensive ändern», erklärte Eberl. In Max Kruse vom SC Freiburg wurde bereits ein neuer Stürmer verpflichtet, zudem gilt Peniel Mlapa als Hoffnungsträger für die Zukunft.

    Für Hanke, der schon beim FC Schalke 04, Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg spielte, ergeben sich somit neue Möglichkeiten. Angebote gibt es bereits, eine Tendenz sei aber noch nicht erkennbar, meinte der Umworbene. Dabei müssen die Clubs bedenken, dass der Offensivspieler nicht mehr der Strafraumspieler früherer Tage ist. «Ich bin sehr variabel, das müssen die Vereine wissen. Das habe ich bei Lucien Favre gelernt und dafür bin ich ihm dankbar.» Kontakte zum SC Freiburg habe es gegeben. «Ich muss ein gutes Gefühl haben, wie vor zwei Jahren in Gladbach», sagte Hanke, der 2006 zum WM-Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft zählte.

    Trotz des traurigen Endes bleibt Borussia für Hanke eine ganz besondere Erinnerung. «Ich habe mich hier schon nach zwei Wochen pudelwohl gefühlt. Die Fans sind etwas ganz Besonderes. So was wie in Rom, als uns nach der Pleite 10 000 mitgereiste Fans gefeiert haben, dafür spielt man Fußball. Das vergisst du nie mehr», sagte der 29-Jährige in einem Interview mit «Sport Bild». «Ich habe den Verein ins Herz geschlossen und werde alles dafür tun, dass die Fans nächste Saison wieder durch Europa reisen können.»

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