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    Wolfsburg

    Frings führt Werder auf Platz drei – 4:2 beim VfL

    Werder Bremen strebt mit Macht in die Champions League, dem deutschen Meister VfL Wolfsburg geht dagegen im Endspurt um die Europapokalplätze die Puste aus.

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    Bremens Kapitän Torsten Frings feiert seinen Treffer zur 3:2-Führung in Wolfsburg.

    Angeführt vom überragenden Doppeltorschützen Torsten Frings (36./Foulelfmeter, 62.) stürmte Werder dank einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga noch zu einem 4:2 (1:2) in Wolfsburg und auf Platz drei der Tabelle.

    «Wir sind wieder da», jubelte Abwehrspieler Naldo nach dem fünften Sieg aus den vergangenen sechs Spielen, durch den Werder Bayer Leverkusen aufgrund der gleichzeitigen Niederlage der Rheinländer beim VfB Stuttgart überholte. «Das ist nur eine Momentaufnahme, bedeutet aber nichts», mahnte dagegen Clubchef Klaus Allofs.

    Neben dem stärksten Bremer Frings trafen Claudio Pizarro (49.) mit seinem 132. Bundesligator und der eingewechselte Hugo Almeida (75.). Die Treffer durch die VfL-Torjäger Edin Dzeko (18.) und Grafite (40.) waren zu wenig für Wolfsburg. «Die Niederlage war demoralisierend», bekannte Grafite. Der VfL bleibt mit 46 Punkten zumindest vorübergehend Achter. «Man hat nach den Belastungen der vergangenen Wochen eine gewisse Müdigkeit gespürt, sich aufzubäumen», befand VfL-Coach Lorenz-Günther Köstner nach der turbulenten Partie bei schönstem Frühlingswetter vor 30 000 Zuschauern in der ausverkauften VW-Arena.

    Dabei hatte der VfL das Spiel in der ersten Halbzeit klar beherrscht. Werder kam erst spät in Fahrt und drehte die Partie nach einer schwachen ersten Halbzeit. Vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw entschied der im DFB-Team ausgemusterte Frings das Spiel.

    Das zweite Tor des 33-Jährigen war die Szene des Spiels. Frings nahm den Ball aus vollem Lauf mit, spielte die halbe VfL-Abwehr schwindelig, hob das Spielgerät als Krönung brasilianisch über Weltmeister Andrea Barzagli hinweg und verlud schließlich VfL-Keeper Diego Benaglio. «Das hat er sensationell gemacht», schwärmte Allofs.

    Mit einem von Fabian Johnson an Marko Marin verursachten Foulelfmeter hatte der Routinier die Gäste in der ersten Halbzeit im Rennen gehalten. Zu Beginn hatte Werder zwar versucht, das Spiel zu machen, indes blieb es bei den Bemühungen. Bundesliga-Toptorjäger Dzeko hatte die im eigenen Stadion konternden Gastgeber mit seinem 20. Saisontor nach einem Traumpass von Zvjezdan Misimovic in Führung geschossen.

    Frings' Ausgleich hielt gerade zwei Minuten, da nutzte Grafite einen Patzer von Per Mertesacker zur erneuten Führung Wolfsburgs. Naldo hatte einen Misimovic-Pass abgefälscht und seinen Nebenmann damit so verwirrt, dass Grafite unbehindert sein elftes Saisontor erzielen konnte. «Das war Schönwetterfußball», schimpfte Matchwinner Frings nach dem Spiel über die Bremer Leistung in der ersten Hälfte.

    Nach der Pause spielte Werder dann nicht mehr so umständlich und beherrschte plötzlich das Geschehen. Vier Minuten nach Wiederanpfiff läutete Pizarro mit seinem 15. Saisontor per Kopf die Wende ein. In der 72. Minute tanzte Frings die halbe VfL-Abwehr aus und erzielte die verdiente Führung der Gäste, die Almeida kurz darauf ausbaute. Bis zum Ende ließen die nun souveränen Gäste nichts mehr anbrennen.

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