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Freiburg

Freiburg gewinnt Kellerduell gegen Nürnberg

Der SC Freiburg hat im Kellerduell gegen den 1. FC Nürnberg einen Big Point gelandet und durch das 2:1 (1:0) neue Hoffnung im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga geschöpft.

SC Freiburg – 1. FC Nürnberg
Freiburgs Papiss Cisse (l) kämpft mit dem Nürnberger Wolf um den Ball.

Dominic Maroh mit einem Eigentor in der 4. Minute und Papiss Cissé (60.) erzielten vor 24 000 Zuschauern im ausverkauften badenova-Stadion die Treffer zum verdienten Sieg der Freiburger, die in der Tabelle mit 28 Punkten zum «Club» und dem VfL Bochum aufschlossen. Der Anschluss von Maroh (79.) half den Franken, die nach der Niederlage mehr denn je um den Klassenverbleib zittern müssen, nicht mehr.

Die Begeisterung bei SC-Trainer Robin Dutt hielt sich trotz des enorm wichtigen Sieges in Grenzen. «Warum sollen wir feiern. Es ist nicht viel passiert, denn wir stehen in der Tabelle immer noch hinter Nürnberg und Bochum. Wir haben das gemacht, was wir mussten – nämlich gegen einen direkten Konkurrenten zu gewinnen. Wenn das nicht unser Anspruch wäre, könnten wir uns gleich für die 2. Liga anstellen», sagte Dutt.

Sein Team verdiente sich den Erfolg in einer umkämpften, aber jederzeit fairen Partie dank der größeren mannschaftlichen Geschlossenheit. «Es war eine gute Leistung dank eines guten Teamgeistes», lobte Dutt. Während bei den Hausherren ein Rädchen ins andere griff, traten die Nürnberger als Sammelsurium von Einzelkämpfern auf. «Jeder einzelne Spieler hat Leidenschaft gezeigt. Aber als Mannschaft haben wir das nicht geschafft», bemängelte «Club»-Trainer Dieter Hecking.

Die Hausherren, die zuletzt beim 0:4 in Bremen arg enttäuscht hatten, zeigten mehr Biss und überzeugten mit hoher Lauf- und Einsatzbereitschaft. Dabei spielte dem Dutt-Team natürlich die frühe Führung in die Karten. Nach einer Freistoß-Flanke von Julian Schuster verlängerte Maroh den Ball per Kopf unglücklich ins eigene Netz. Nachdem Eric Maxim Choupo-Moting (10.) und Mike Frantz (19.) gute Chancen zum Ausgleich vergeben hatten, übernahm Freiburg endgültig die Spielkontrolle.

Mitte der ersten Halbzeit boten sich Cissé zwei hochkarätige Möglichkeiten, die «Club»-Torwart Raphael Schäfer im Stile eines Klassemannes zunichtemachte. Zunächst fischte er einen Drehschuss des SC-Stürmers aus dem unteren Eck, dann kratzte er einen Kopfball des Senegalesen mit einer Hand von der Linie. Auch seine erste Chance nach dem Wechsel vergab Cissé leichtfertig, als er aus sechs Metern nur das Außennetz traf.

Nach einer Stunde machte es der in der Winterpause vom FC Metz gekommene Stürmer dann besser. «Ich hätte mir gewünscht, dass wir die Konsequenz gehabt hätten, die Situation zu klären», rügte Hecking seine Abwehr. Nach Marohs Anschluss warfen die Franken noch einmal alles nach vorne, konnten das Blatt aber nicht mehr wenden.

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