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    Freiburg auf Europa-Kurs – FCA bleibt auf Platz 16

    Der SC Freiburg stürmt nach dem 2:0 (1:0)-Sieg gegen den FC Augsburg Richtung Europa League, die Augsburger müssen weiter um den Klassenverbleib bangen.

    SC Freiburg - FC Augsburg
    Daniel Caligiuri (l) bejubelt das Tor von Cedric Makiadi zum 1:0 gegen den FC Augsburg.
    Foto: Patrick Seeger - DPA

    «Es ist schön, zwei Spieltage vor Schluss so eine gute Ausgangsposition zu haben», urteilte SC-Kapitän Julian Schuster nach dem hart erkämpften Erfolg des Tabellensechsten der Fußball-Bundesliga gegen die abstiegsgefährdeten FCA. Sein Teamkollege Immanuel Höhn räumte ein: «Das war ein hartes Stück Arbeit.» Cedrick Makiadi (30. Minute) und Jonathan Schmid (61.) sorgten nach zuletzt zwei Niederlagen für den am Ende verdienten Erfolg der Badener.

    Freiburgs Trainer Christian Streich sprach nicht von ungefähr von «einem Duell auf Augenhöhe» insgesamt. Die Augsburger dominierten vor 24 000 Zuschauern im ausverkauften Mage Solar Stadion lange nach Belieben. «Die ersten 30 Minuten haben wir eine sehr gute Partie geliefert», sagte ihr Coach Markus Weinzierl. «Da hatten wir drei hundertprozentige Torchancen. Wenn wir da in Führung gegangen wären, wäre was möglich gewesen.»

    SC-Schlussmann Oliver Baumann reagierte bei Schüssen von Sascha Mölders (10.) und André Hahn (11.) jedoch glänzend. «An Oli Baumann wissen wir, was wir haben», schwärmte Club-Präsident Fritz Keller beim Bezahlsender «Sky». Zudem wurde ein Schuss von Dong Won Ji (23.) gerade noch abgeblockt. «Anfangs haben wir Glück und einen guten Torwart gehabt. Der hat uns im Spiel gehalten», sagte Schuster. Und auch Streich strich die beeindruckende Vorstellung des U21-Nationalkeepers heraus.

    Dann die überraschende Wende und der Schock für Augsburg, als Makiadi für die bis dahin kaum ins Spiel gekommenen Freiburger die Führung erzielte. Laut Weinzierl war das 0:1 «ein Genickschlag». Der SC kam nun immer stärker auf und war im zweiten Durchgang das klar tonangebende Team. Die Gäste fanden nun kein Gegenmittel mehr. Und Schmid machte mit seinem neunten Saisontor alles klar. «Das ist sehr bitter, da wir stark begonnen hatten», klagte Augsburgs Tobias Werner.

    «Freiburg wird in der Europa League spielen», legte sich Weinzierl darauf fest, dass die Badener Platz sechs nicht mehr einbüßen würden. Aber auch Streich lobte die Augsburger und die Arbeit seines jungen Kollegen: «Das ist zur Zeit mit das Beste, was man sehen kann.» Der FC habe bis zum Rückstand ein «super Gegenpressing» praktiziert. Wenn der FC ein, zwei Tore aus seinen großen Chancen zu Beginn gemacht hätte, «hätten wir verloren», war sich Streich sicher. «Diese Mannschaft müsste mit der Qualität weiter in der Bundesliga spielen.»

    Das ist nach der Niederlage aber weiterhin fraglich. Augsburg verpasste nicht nur die gute Möglichkeit, erstmals seit dem dritten Spieltag wieder auf einen Nicht-Abstiegsplatz zu klettern. Durch Hoffenheims Last-Minute-Punktgewinn in Bremen ist der Abstand des Tabellen-16. auf einen direkten Abstiegsplatz zudem auf zwei Zähler geschrumpft.

    «Es bleibt bis zum Ende eng. Aber wir haben schon häufiger Niederlagen weggesteckt», sagte Abwehrchef Jan-Ingwer Callsen-Bracker, der wegen seiner fünften Gelben Karte am Samstag gegen den FC Bayern gesperrt fehlt. «Vielleicht können wir in München für eine Sensation sorgen.» Werner macht sich gegen den Rekordmeister keine großen Hoffnungen. «Gegen Fürth wird das entscheidende Spiel», versicherte der Offensivmann. Und Weinzierl versprach, in den beiden abschließenden Partien, «wo es um alles geht, alles zu geben».

    Spieldaten:

    Ballbesitz in %: 52,2 - 47,8

    Torschüsse: 17 - 19

    gew. Zweikämpfe in %: 50 - 50

    Fouls: 15 - 19

    Ecken: 5 - 8

    Quelle: optasports.com

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