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    Frankfurt/Main

    Frankfurts Torgarant Meier mit offener Zukunft

    Das Trikot von Alexander Meier ist so ziemlich das Wertvollste, was man nach einem Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit nach Hause nehmen kann. Am Samstagnachmittag hatte trotzdem kein Spieler von Eintracht Braunschweig Lust, den Frankfurter Torjäger danach zu fragen.

    Torjäger
    Der Vertrag von Alexander Meier (M.) in Frankfurt läuft aus.
    Foto: Arne Dedert – DPA

    Meier ist so etwas wie der personifizierte Braunschweig-Schreck, ein regelmäßig in allen Ligen wiederkehrender Alptraum. Sein wichtiges Tor zum wichtigen Frankfurter 3:0 (3:0)-Sieg in diesem Kellerduell war bereits sein achter Treffer im fünften Spiel gegen den Lieblingsgegner.

    «Das war ein wichtiger Schritt für uns. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen», meinte der 31-Jährige und bewies damit einmal mehr seinen Hang dazu, große Taten rhetorisch auf ein kleines Maß herunterzudimmen. Denn sein entscheidender Treffer zum 2:0 kurz vor der Pause (43. Minute) hatte für den Abstiegskampf in der Fußball- Bundesliga womöglich schon richtungsweisenden Charakter.

    Der Sieg war ein wichtiges Signal für den heißen Frankfurter Februar, in dem es nicht nur um Punkte gegen den Abstieg geht, sondern auch um die Sonderaufgaben im DFB-Pokal am Dienstagabend gegen Borussia Dortmund und in der Europa League gegen den FC Porto.

    Der Braunschweiger Eintracht ist nach diesem «schwarzen Tag» (Deniz Dogan) kaum noch zuzutrauen, dass sie den letzten Platz noch einmal verlässt. Die Frankfurter Eintracht dagegen hat rechtzeitig ihre Heimstärke wiederentdeckt. Zwei Wochen nach dem erlösenden Sieg gegen Hertha BSC vergrößerte sie ihren Vorsprung auf Platz 17 nun auf 5 Punkte.

    Angesichts der Ergebnisse in Bremen, Freiburg, Nürnberg und Hamburg war die Eintracht der große Gewinner dieses Spieltags im Abstiegskampf – auch wenn Kapitän Pirmin Schwegler (Rippenprellung) und Torschütze Johannes Flum (Oberschenkelzerrung) verletzt vom Platz mussten und nun am Dienstag gegen Dortmund vielleicht fehlen werden.

    «Wir sind noch relativ frisch», sagte Trainer Armin Veh nach den Toren von Johannes Flum (7.), Meier (43.) und Stefan Aigner (44.). «Ich halte es für notwendig, wieder unsere Stärken einzubringen und ein gewisses Risiko einzugehen. Wir waren heute deutlich griffiger und frecher als noch im letzten Heimspiel gegen Hertha BSC.»

    Die Rückkehr zum offensivfreudigen Stil der vergangenen Saison kommt insbesondere Meier zu Gute. Der hat in nur 16 Saisonspielen inklusive Pokal und Europa League schon zehn entscheidende Tore erzielt. Kaum ein anderer Bundesligist ist von der Form eines einzelnen Spielers so abhängig wie die Eintracht im Fall Meier.

    Umso pikanter ist deshalb, dass sowohl der Torjäger als auch der Trainer noch nicht genau wissen, ob sie nach dieser Saison in Frankfurt bleiben. Die Verträge von Meier und Veh laufen aus – und konnten trotz der großen Wertschätzung im Verein bislang noch nicht verlängert werden. «Ich kann es nicht abschätzen», antwortete Meier dem «Kicker» auf die Frage, ob und wann es zu einer Einigung kommen werde. «Frankfurt ist mein erster Ansprechpartner. Ich habe mich hier immer wohlgefühlt. Aber es ist auch meine letzte Chance.»

    Bislang ist dieser Vertragspoker noch nicht allzu aufgeregt diskutiert worden rund um die Eintracht. Das liegt zum einen daran, dass die Mannschaft nun ein wichtiges Spiel nach dem nächsten hat. In der Liga folgen dem zweiten Dortmund-Spiel am nächsten Samstag die Partien gegen direkte Konkurrenten aus Bremen, Stuttgart, Hamburg und Freiburg. Zum anderen kann sich nach seinen fast zehn Jahren in Frankfurt kaum jemand vorstellen, dass Meier den Verein tatsächlich verlässt.

    Dabei geht es auch hier um das große Geld und den womöglich letzten großen Vertrag einer sich dem Ende zuneigenden Karriere. «Ich kann mir alles vorstellen», sagte Meier, denn natürlich ist auch das ein Thema, über das er nicht gern spricht. Zu seiner Serie gegen Braunschweig meinte er nur: «Ich habe keine Ahnung, woran das liegt.»

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