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Der 1. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Der erste Spieltag der Fußball-Bundesliga wird am Freitag mit der Partie FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg eröffnet. Die restlichen Begegnungen im Überblick:

1899-Stürmer
Ob Kevin Volland für 1899 Hoffenheim am 1. Spieltag auflaufen kann, steht noch nicht fest.
Foto: Daniel Maurer – DPA

1899Hoffenheim- FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Die Hoffenheimer starten mit großen Ambitionen in die neue Saison. Das Team wurde gut verstärkt – das soll sich schon gegen Augsburg auszahlen. Allerdings sind einige Spieler angeschlagen. Vor allem um Firminho und Volland bangt Trainer Gisdol noch. Die Augsburger konnten in der Bundesliga noch kein Auftaktspiel gewinnen. Das Überraschungsteam der Vorsaison will sich für das frühe Pokal-Aus rehabilitieren. (Heimbilanz: 1-2-0, 4:2 Tore)

Hannover 96 – FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

Schon vor dem ersten Bundesligaspiel steht Schalkes Trainer Keller unter Beschuss. Die Pokalpleite in Dresden hat die Keller-Kritiker mobilisiert. Verlieren ist deshalb für die Schalker verboten. Weltmeister Höwedes soll die Abwehr stabilisieren. Bei Hannover wiegt der Ausfall von Kapitän Stindl wegen einer Knieverletzung schwer. Ein Teil der 96-Ultras will das Match aus Protest gegen Clubchef Kind boykottieren. Dennoch ist das Stadion ausverkauft. (Heimbilanz: 11-4-10, 35:35 Tore)

Hertha BSC – Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Sieben neue Spieler, bessere Finanzen – doch vor großen Versprechen scheuen die Hertha-Verantwortlichen zurück. Geduld ist gefragt, auch bei den Neuen, so kommt das Spiel gegen Werder für 3,5-Millionen-Einkauf Stocker noch zu früh. Auf Bremer Seite hat der Aufsichtsrat vorerst einen Sparkurs verordnet und teure Transfers ausgeschlossen. Trainer Dutt fordert von denen, die da sind: 100 Prozent Mentalität und Einsatz. (Heimbilanz: 15-7-9, 44:34 Tore)

Eintracht Frankfurt – SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Frankfurts neuer Trainer Schaaf hofft auf eine erfolgreiche Heimpremiere. Der Veh-Nachfolger muss am Main einen großen Umbruch vollziehen und setzt deshalb darauf, mit seinem Team früh im gesicherten Mittelfeld zu stehen. Für Brisanz sorgt die Personalie Alexander Meier, der unter Schaaf keinen Freifahrtschein mehr genießt. Bei den Breisgauern ist die Torwartfrage geklärt. Bürki erhält den Vorzug vor Mielitz. (Heimbilanz: 7-0-4, 20:11 Tore)

1. FC Köln – Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

Über zwei Jahre nach dem Abstieg am 5. Mai 2012 fiebert der FC seinem Bundesliga-Comeback entgegen. Die Arena ist mit 50 000 Zuschauern seit Wochen ausverkauft. Trainer Stöger muss bei seiner Liga-Premiere auf einige Langzeitverletzte verzichten, darunter Torjäger Helmes. Der HSV hofft nach der schlechtesten Saison der Vereinsgeschichte, in der nach nur sieben Siegen der Abstieg erst in der Relegation vermieden wurde, auf einen gelungenen Start. (Heimbilanz: 20-12-11, 84:54 Tore)

Borussia Dortmund – Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 18.30 Uhr)

Bayer will den Schwung aus der Champions-League-Qualifikation (3:2 in Kopenhagen) mit in das Duell des Bundesliga-Zweiten gegen den Vierten der Vorsaison nehmen. Bayer-Coach Schmidt trifft bei seiner Bundesliga-Premiere auf den dienstältesten Kollegen in dieser Spielklasse: Klopp geht beim BVB in seine siebte Saison. Dortmund setzt auf Italiens Torschützenkönig Immobile, bei Bayer ist Angreifer Kießling mit sechs Toren in Pokal und «Königsklasse» in guter Form. (Heimbilanz: 17-10-8, 55:38 Tore)

SC Paderborn – FSV Mainz 05 (Sonntag, 15.30 Uhr)

Im ersten Bundesligaspiel der Vereinsgeschichte will Paderborn im mit 15 000 Zuschauern wahrscheinlich ausverkauften Stadion direkt Punkte für den anvisierten Klassenverbleib einfahren. Seit 2005 konnten mit Hertha BSC und Frankfurt allerdings nur zwei Aufsteiger am 1. Spieltag ein Heimspiel gewinnen. Mainz und Trainer Hjulmand befinden sich nach dem frühen Aus in der Europa-League-Qualifikation und dem DFB-Pokal bereits unter Druck. (Heimbilanz: -)

Borussia Mönchengladbach – VfB Stuttgart (Sonntag, 17.30 Uhr)

Stuttgart ist 2014 noch ohne Auswärtssieg und musste bereits das Pokal-Aus gegen den Zweitligisten Bochum (0:2) verkraften. Zwei der zurückliegenden vier Partien in Gladbach konnten die Schwaben allerdings gewinnen. Der bislang letzte Heimsieg der Borussia über Stuttgart datiert vom 30. April 2005. Mönchengladbach muss auf Angreifer Kruse verzichten, kann aber auf Traore setzen, der zu dieser Saison von Stuttgart an den Niederrhein wechselte. (Heimbilanz: 13-17-14, 66:55 Tore)

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