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    Braunschweiger Mithilfe: SC Freiburg mit «Big Point»

    Mit seinem Riesenschritt in Richtung Klassenverbleib hat der SC Freiburg Schlusslicht Eintracht Braunschweig fast schon die letzte Hoffnung auf ein weiteres Jahr in der Bundesliga geraubt.

    SC Freiburg - Eintracht Braunschweig
    Die Freiburger gewannen das Kellerduell gegen Eintracht Braunschweig.
    Foto: Patrick Seeger - DPA

    «Uns fällt es sehr schwer, noch daran zu glauben», meinte ein zerknirschter Trainer Torsten Lieberknecht nach dem 0:2 (0:1) bei den Breisgauern. Mit 25 Zählern sind die Niedersachsen als Tabellenletzter vier Spieltage vor Saisonende trotzdem nur zwei Punkte von Relegationsrang 16 entfernt.

    Die Freiburger dürfen nach dem vierten Sieg aus den vergangenen sechs Partien zuversichtlich in den Endspurt gehen. Mit 32 Zählern hat die Mannschaft von Trainer Christian Streich fünf Punkte Abstand zum 16. Hamburger SV. Der Coach will von einem vorentscheidenden Schritt aber nichts wissen: «Ich werde alles dagegen tun, dass irgendjemand in den letzten vier Spielen auf die Idee kommt, wir wären schon gerettet.»

    Mit unfreiwilliger Mithilfe ebnete Braunschweig dem SC den Erfolg im Abstiegskampf. Streichs Mannschaft profitierte beim 2:0 bei beiden Treffern entscheidend von unglücklichen Aktionen der Niedersachsen. Vor 24 000 Zuschauern sorgte Damir Vrancic (8. Minute) mit einem Kopfball-Eigentor aus fünf Metern für die frühe Freiburger Führung. Kurz nach der Pause profitierte Kapitän Julian Schuster (48.) von der ungewollten Mithilfe von Ermin Bicakcic, der seinen Fernschuss ins eigene Tor lenkte und Keeper Daniel Davari erneut düpierte.

    Nach dem ernüchternden 0:2 vor einer Woche beim VfB Stuttgart legte der SC Freiburg mit Elan und Selbstvertrauen los. Die Gäste aus Niedersachsen warteten ab und ließen den Breisgauern zu viel Raum für ihre Kombinationen. Die Führung der Hausherren resultierte jedoch aus einer Standardsituation. Nach einem Einwurf von Oliver Sorg ließ Vrancic seinem Keeper keine Chance und erzielte unfreiwillig das 1:0 für die Freiburger. In der 23. Minute verpasste Christian Günter nach einem Solo durch die Braunschweiger Hintermannschaft dann das 2:0.

    Meldungen über einen angeblich schon perfekten Wechsel von Matthias Ginter in den Ruhrpott wies Streich schon vor der Partie zurück und legte nach dem ersten Heim-zu-Null dieser Saison nach. «Es hat zwischen dem SC Freiburg und Borussia Dortmund keine Gespräche über Matthias Ginter gegeben», betonte er. An den Gerüchten, dass sein Wechsel schon perfekt sei, sei «gar nix» dran, erklärte später auch der 20 Jahre alte Defensivspieler, der allerdings noch nicht sagen konnte, ob er künftig für den SC aufläuft.

    Sicher konnte sich Streich hingegen mit einer personellen Maßnahme sein: Der zuletzt gesperrte Schuster brachte dem SC Stabilität und auch ein Tor. Nach 26 Minuten war hingegen für Eintrachts Domi Kumbela das Abstiegsduell beendet. Der Stürmer fasste sich in die linke Leistengegend und machte für Dennis Kruppke Platz.

    Die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht kam daraufhin besser in die Partie - auch begünstigt von zahlreichen schlampigen Abspielen der Freiburger. Leichte Gefahr verursachte allerdings nur Benjamin Kessels Fernschuss (29.). Acht Minuten vor der Pause fehlte Freiburgs Karim Guedé bei einem Kopfball die nötige Präzision, für Felix Klaus (45.+3) war aus drei Metern der Winkel zu spitz.

    Für klare Verhältnisse sorgten die Freiburger dann kurz nach dem Seitenwechsel durch das dritte Saisontor von Schuster. Die Braunschweiger boten fußballerisch nur wenig, Kruppke (60.) traf bei seinem Freistoß aber den Außenpfosten. Vier Minuten später hatte Admir Mehmedi bei einem Lattentreffer kein Fortune. Trotz einiger brenzliger Situationen durch die Braunschweiger hätten die Freiburger einen weitaus höheren Sieg herausschießen müssen.

    Spieldaten:

    Ballbesitz in %: 50,4 - 49,6

    Torschüsse: 18 - 14

    gew. Zweikämpfe in %: 52,6 - 47,4

    Fouls: 15 - 20

    Ecken: 3 - 3

    Quelle: optasports.com

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