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Stuttgart

Bobic zu Kostic-Wechsel: «Königstransfer? Schwachsinn»

dpa

Das Wort «Königstransfer» im Zusammenhang mit der Verpflichtung von Filip Kostic gefiel VfB-Sportvorstand Fredi Bobic gar nicht. «Königstransfer? Schwachsinn», knurrte Bobic.

Sportvorstand
Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic hat weitere Abgänge angedeutet.
Foto: Rolf Vennenbernd – DPA

«Das ist ein guter Transfer, der der Mannschaft weiterhilft. Wir hoffen, dass es so schnell wie möglich geht, aber wir wissen es nicht.» Kostic jedenfalls ist voller Zuversicht, bedankte sich mehrfach bei Bobic und war vor lauter Euphorie auch gleich ziemlich forsch: «Wir haben große Chancen in Europa und der Champions League zu spielen», sagte er vor dem letzten Testspiel gegen Hull City.

Gegen den Club aus der Premier League stand Kostic noch nicht im Kader. Ob er im Pokal gegen den VfL Bochum am Samstag schon zum Aufgebot zählt, wollte Bobic nicht voraussagen. Möglichst bald aber soll der teuerste VfB-Zugang der vergangenen fünf Jahre nach dem Abgang von Ibrahima Traoré zu Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach die Außenbahn der Schwaben beackern. «Er ist ein sehr dynamischer Spieler, der in die physisch starke Bundesliga gut rein passt», sagte Bobic über den 21-Jährigen.

Bei den Verhandlungen mit dem FC Groningen musste sich der ehemalige Nationalspieler mächtig ins Zeug legen. «Der Kampf ist bis an die Grenzen gegangen, das war nicht einfach», berichtete Bobic. Im Detail wollte er nicht auf die schwierigen Verhandlungen eingehen. Dass die Niederländer nach dem Transfer auf ihrer Homepage zwischenzeitlich wohl stolz von sechs Millionen Euro Ablöse und weiteren Vereinbarungen berichtet hatten, kommentierte Bobic so: «Was Groningen in der Hinsicht gemacht hat – ich werde es nicht bestätigen und auch nicht dementieren – passt zu dem Kampf. Ich glaube, da brauchte jemand ein bisschen Reputation in Holland.»

Stimmt die Zahl, hat der VfB zuletzt für Zdravko Kuzmanovic eine höhere Ablösesumme bezahlt. Im Sommer 2009 gingen rund acht Millionen Euro an den AC Florenz.

Um den Transfer nach einem Geschäftsjahr mit Verlusten refinanzieren zu können, wird der VfB wohl Spieler abgeben. «Bei Neuzugängen sind wir jetzt sehr gut aufgestellt, so wie wir es wollten. Wir werden da sicherlich erst mal nicht mehr nachlegen. Aber ich glaube schon, dass im Kader noch was passiert», sagte er. Sobald die Ligen in Europa starten, komme erfahrungsgemäß Bewegung in den Spielermarkt.

Wen Bobic damit sicher nicht meinte: Innenverteidiger Antonio Rüdiger. «Der Junge hat drei Jahre Vertrag hier. Und wir haben gesagt, er wird den VfB dieses Jahr nicht verlassen. Damit ist das Thema erledigt», betonte Bobic. Zuletzt hatte der AS Monaco um Rüdiger geworben und wohl mehr als 15 Millionen Euro Ablöse geboten.

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