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Berlin

Bayern beenden Club-Höhenflug – HSV-Negativrekord

dpa

Der FC Bayern München hat den kurzen Rückrunden-Höhenflug des 1. FC Nürnberg beendet und seine Rekordserie fortgesetzt. Der deutsche Fußball-Meister gewann das Derby beim zudem von schwerem Verletzungspech geplagten Club mit 2:0 (1:0).

Unschlagbar
Münchens Mario Mandzukic (2.v.r.) jubelt mit seinen Mitspielern über sein Tor zum 1:0 gegen den FC Nürnberg.
Foto: Timm Schamberger – DPA

Nach dem 1:0 von Bayern Leverkusen am Vorabend gegen Borussia Mönchengladbach bauten die Münchner ihren Vorsprung wieder auf 13 Punkte in der Bundesliga-Tabelle aus.

Freudentanz
Die Berliner Adrian Ramos (l) und Tolga Cigerci feiern den Treffer zum 2:0 gegen den HSV.
Foto: Axel Heimken – DPA

Vizemeister Borussia Dortmund deklassierte Werder Bremen mit 5:1 (2:0). Das hanseatische Desaster besiegelte im Samstagabendspiel der 20. Runde der HSV. Mit dem 0:3 (0:3) gegen Hertha BSC kassierten die Hamburger die sechste Niederlage nacheinander: Negativrekord für den schwer kriselnden Bundesliga-Dino.

Kantersieg
Während die Dortmunder Spieler über ein Tor jubeln, schleicht Aaron Hunt (r) von Werder Bremen über das Spielfeld.
Foto: Carmen Jaspersen – DPA

Der VfL Wolfsburg hatte zuvor einen Europapokalrang durch ein 3:0 (0:0) gegen den FSV Mainz 05 gefestigt. Im Kampf gegen den Abstieg feierte Eintracht Frankfurt einen 3:0 (3:0)-Erfolg gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig. Der SC Freiburg trennte sich im badischen Duell von 1899 Hoffenheim mit 1:1 (0:0).

Auftakttreffer
Die Frankfurter Johannes Flum (l) und Stefan Aigner jubeln nach dem Tor zum 1:0.
Foto: Arne Dedert – DPA

In den ersten Minuten des 188. fränkisch-bayrischen Duells in Nürnberg legten die Gastgeber zwar gut los. Mit der Führung durch Mario Mandzukic in der 18. Minute übernahmen die Gäste aus München aber das Kommando. Aus Mittelstürmerposition legte Kapitän Philipp Lahm (49.) nach. Die Bayern bauten ihre Rekordserie mit Spielen ohne Niederlage in der Fußball-Bundesliga auf 45 aus. Dass Nürnberg im Kampf gegen den Abstieg monatelang auch noch auf Daniel Ginczek (Kreuzbandriss) und Timothy Chandler (Außenmeniskusriss) verzichten musste, macht es für die zuvor zweimal siegreichen Franken nicht leichter.

SC Freiburg – 1899 Hoffenheim
Die Freiburger Spieler bejubeln das 1:0 gegen Hoffenheim.
Foto: Patrick Seeger – DPA

Werder und seinem Trainer Robin Dutt nutzte auch ein Straftraining nichts. Nur bis zur 26. Minute konnten die Bremer die Partie offenhalten, dann traf Robert Lewandowski für Borussia Dortmund. Den sechsten Sieg nacheinander des deutschen Vizemeisters gegen Werder besiegelten Henrich Mchitarjan (41./62.) und der Ex-Wederaner Manuel Friedrich (48.) sowie erneut Lewandowski (85.). Damit holte Bremen nur einen Punkt aus den ersten drei Spielen in diesem Jahr. Das Tor durch Levent Aycicek (89.) änderte daran nichts.

Drin
Werder-Torwart Raphael Wolf schaut dem Ball zum 1:0 für Dortmund durch Lewandowski hinterher.
Foto: Carmen Jaspersen – DPA

Nordrivale HSV (16 Punkte) machte es gegen die auf Rang sieben vorgerückten Berliner (31) anschließend nicht besser. Trainer Bert van Marwijk und die Mannschaft wurden schon zur Pause mit Pfiffen in die Kabine begleitet. Sami Allagui (15.) und zweimal Adrian Ramos (23./38.) erstickten schon früh sämtliche Hoffnungen auf eine Linderung der schweren Krise beim Tabellenvorletzten HSV.

Ausgleich
Anthony Modeste bejubelt den Treffer zum 1:1-Ausgleich für Hoffenheim.
Foto: Patrick Seeger – DPA

Der VfL Wolfsburg stoppte hingegen seinen Abwärtstrend. Nach Niederlagen in den ersten beiden Rückrundenspielen setzten sich die Niedersachsen letztlich klar gegen den bis dahin punktgleichen FSV Mainz 05 durch. Ricardo Rodriguez (59.), Bas Dost (66.) und Luiz Gostavo (75.) ließen VfL-Coach Dieter Hecking nach dem Seitenwechsel aufatmen. Im Kampf um die Europapokal-Plätze schlossen die Wolfsburger mit 33 Punkten zu den fünftplatzierten Gladbachern auf.

In Frankfurt wollte die gastgebende Eintracht die 0:5-Demütigung zuletzt durch die Bayern nicht auf sich sitzen lassen – Schlusslicht Eintracht Braunschweig kam da gerade recht. Johannes Flum (7.) sowie Alexander Meier und Stefan Aigner mit einem Doppelschlag in der 43. und 44. Minute machten den fünften Frankfurter Saisonsieg perfekt. Die Hessen (21 Punkte) kletterten vom 14. auf den 12. Platz. Für Braunschweig (18. Platz/12 Punkte) werden die Hoffnungen nach der 14. Saisonniederlage immer geringer.

Den 16. Tabellenplatz verließ der SC Freiburg, allerdings verpasste der Sportclub seinen dritten Heimsieg nacheinander. Fünf Minuten fehlten der Mannschaft beim 1:1 gegen Hoffenheim. In der 68. Minute gelang Jonathan Schmid das Führungstor. Kurz vor Schluss glich Anthony Modeste für die Gäste aus. In der Tabelle kletterten die Breisgauer (18) auf Rang 15, die TSG ist Elfter mit 22 Punkten.

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