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    Augsburg feiert 1:1 gegen Werder als Sieg der Moral

    Sein erster Bundesliga-Treffer wäre für Werder fast drei Punkte wert gewesen. Am Ende mussten sich die Bremer trotz des 1:0 von Youngster Niclas Füllkrug mit einem Remis gegen Augsburg zufriedengeben. Der Neuling mausert sich zum Favoritenschreck.

    Ausgleich
    Die Augsburger Spieler bejubeln den Last-Minute-Treffer von Paul Verhaegh gegen Werder Bremen.
    Foto: Carmen Jaspersen - DPA

    Erst Dortmund, dann Hannover, nun Bremen: Der FC Augsburg hat die Top-Teams der Fußball-Bundesliga gleich reihenweise ins Stolpern gebracht und damit wichtige Zähler im Kampf um den Klassenverbleib gehamstert. Längst hat sich der nun schon seit fünf Spielen unbesiegte Aufsteiger den Respekt der Konkurrenten erworben. «Speziell in der ersten Halbzeit merkte man, dass Augsburg sich in den vergangenen Wochen sehr viel Selbstvertrauen erspielt hat», lobte Werder Bremens Coach Thomas Schaaf den Außenseiter. Er selbst muss mit seinem Team nach dem 1:1 (0:0) gegen die Schwaben um die Europa-League-Teilnahme bangen.

    Durch Paul Verhaeghs Last-Minute-Tor (90.+2 Minute) verhinderte Augsburg das Abrutschen auf den Relegationsrang. «Die Mannschaft hat einen guten Charakter und gibt nie auf», meinte Coach Jos Luhukay erfreut. «Für den mentalen Bereich war es wichtig, dass man nicht als Verlierer vom Platz geht», ergänzte der 48-Jährige, «sonst jammert man vielleicht noch die ganze Woche und trauert den verpassten Möglichkeiten hinterher». Nach dem insgesamt glücklichen Teilerfolg an der Weser wünschte sich der Niederländer nichts sehnlicher, als auch in der nächsten Spielzeit wieder nach Bremen kommen zu dürfen.

    «Das fühlt sich im Moment an wie ein Sieg, auch wenn es nur ein Punkt ist», jubelte Torschütze Verhaegh über seinen ersten Treffer im Oberhaus. Nach seinem Duseltor wusste der von Werder-Keeper Sebastian Mielitz beim Rettungsversuch angeschossene FCA-Kapitän selbst nicht so recht, wie der Ball den Weg ins Tor gefunden hatte. Wohl aber, dass noch nichts gewonnen ist. «Wir sind stabiler geworden als am Anfang der Saison, aber es bleibt eng bis zum 34. Spieltag», glaubt Verhaegh. «Aber der Punkt von heute kann noch ganz wichtig sein.»

    Das weiß auch Bremens Manager Klaus Allofs. «Was die anderen Clubs machen, ist mir scheißegal», echauffierte sich der sonst so besonnene Geschäftsführer, als er auf Hannovers Niederlage in München angesprochen wurde. «Diese beiden Punkte nicht zu haben, ärgert mich gewaltig. In der Tabelle hätte das ein anderes Bild abgegeben.»

    Denn mit nun 40 Punkten belegt Werder zwar weiter den wichtigen sechsten Rang, hat im Wettlauf um die Europa-League-Qualifikation aber im VfB Stuttgart, dem VfL Wolfsburg und Hannover 96 drei Mitbewerber im Nacken. «Unser Polster wird immer weniger. Das ist Fakt», betonte Kapitän Clemens Fritz. Innenverteidiger Sokratis bezeichnete die Teilnahme am europäischen Wettbewerb gar als «sehr gefährdet».

    Werder-Trainer Schaaf lobte indes die Courage seiner jungen Garde. «In der ersten Halbzeit war viel Sand im Getriebe, aber die Mannschaft hat sich nicht ergeben. Nach der Pause haben sie das toll gemacht.» Die bisher jüngste Werder-Startelf (22,7 Jahre) musste ohne ein Dutzend Leistungsträger auskommen. Niclas Füllkrug (61.) hätte mit seinem sehenswerten ersten Bundesligator beinahe den Sieg perfekt gemacht. «Es ist das beste Gefühl, das ich je hatte», meinte der 19-Jährige, der trotz des ausgebliebenen Happy Ends strahlen konnte.

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