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    Frankfurt/Main

    3:0 im Kellerduell: Frankfurt fertigt Braunschweig ab

    Daniel Davari war völlig bedient. «Mir fehlen die Worte. Das war ein Schlag, von dem wir uns jetzt schnell erholen müssen», sagte der Torwart von Eintracht Braunschweig nach dem ernüchternden 0:3 (0:3) bei Eintracht Frankfurt.

    Eintracht Frankfurt – Eintracht Braunschweig
    Die Frankfurter Carlos Zambrano (l-r), Stefan Aigner und Johannes Flum jubeln nach dem Tor zum 3:0.
    Foto: Arne Dedert – DPA

    Dreimal hatte der Aufsteiger zuletzt Leistungen gezeigt, die zumindest so etwas wie eine kleine, neue Hoffnung auf den Klassenverbleib erlaubten. Doch am Samstag sah es vor 40 500 Zuschauern in der Commerzbank-Arena wieder so aus, als ob die Fußball-Bundesliga für diese Mannschaft mindestens eine Nummer zu groß sei. Der Rückstand auf Platz 15 ist für den Tabellenletzten auch an diesem Spieltag wieder gewachsen. Allein Davari verhinderte in Frankfurt noch mehr Gegentore als die drei Treffer von Johannes Flum (7. Minute), Alexander Meier (43.) und Stefan Aigner (44.).

    Mut machte den Braunschweigern nur noch, dass die beiden nächsten Gegner Hamburg und Nürnberg heißen und im Kampf gegen den Abstieg zumindest noch ein wenig in Reichweite sind. «Ich glaube immer noch felsenfest an die Truppe, aber wir haben nicht mehr viel Zeit und müssen jetzt langsam punkten», sagte Kapitän Deniz Dogan. «Wir haben schon häufiger gezeigt, dass die Qualität da ist. Wir müssen sie aber auch auf den Punkt abrufen können.»

    Eintracht Frankfurt scheint genau das mittlerweile zu schaffen. Zwei Wochen nach dem ersten Heimsieg gegen Hertha BSC war dieser Erfolg der nächste große Schritt. «Gerade nach dem 0:5 in München war das ein wichtiger Dreier», sagte Torjäger Meier, der mittlerweile so etwas wie ein personifizierter Braunschweig-Schreck ist: In nur fünf Spielen mit St. Pauli und Frankfurt gelangen ihm gegen Braunschweig stolze acht Tore.

    Nach Meinung von Trainer Armin Veh ist ein Grund für die wiedergefundene Heimstärke seiner Mannschaft die Rückkehr zum bedingungslos offensiven und riskanten Spielstil der Vorsaison. «Ich halte es für notwendig, wieder unsere Stärken einzubringen und ein gewisses Risiko einzugehen», meinte der Coach. «Wir waren heute deutlich griffiger und frecher als noch im letzten Heimspiel gegen Hertha BSC.» Gerade was die Wucht und die Spielstärke anging, war die eine Eintracht der anderen klar überlegen. Das frühe 1:0 war symptomatisch für die ungleichen Kräfteverhältnisse auf dem Platz: Sebastian Jung flankte von der rechten Seite, Flum stand am linken Strafraumeck völlig frei und schob den Ball überlegt ins Tor.

    Mit Borussia Dortmund wartet nun im DFB-Pokal-Viertelfinale ein echtes Highlight auf die Frankfurter. «Wir haben da absolut nichts zu verlieren, deshalb freuen wir uns auch so auf das Spiel», sagte Aigner.

    Fraglich sind dann allerdings die Einsätze von Pirmin Schwegler (Verdacht auf Rippenprellung) und Johannes Flum (Oberschenkelzerrung), die beide am Samstag ausgewechselt werden mussten. Noch wichtiger für den weiteren Verlauf der Saison werden außerdem die nächsten Ligaheimspiele gegen Werder Bremen, VfB Stuttgart und SC Freiburg sein, in denen sich die Eintracht schon vorentscheidend aus dem Abstiegskampf befreien könnte. Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht jedenfalls gratulierte seinem Kollegen Veh schon vorzeitig zum Klassenverbleib.

    Spieldaten:

    Eintracht Frankfurt – Eintracht Braunschweig 3:0 (3:0)

    Ballbesitz in %: 57,8 – 42,2

    Torschüsse: 19 – 10

    gew. Zweikämpfe in %: 52,6 – 47,4

    Fouls: 14 – 23

    Ecken: 10 – 2

    Quelle: optasports.com

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