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    Marseille: «Schrecklich komplizierte Aufgabe»

    Auch vor dem Champions-League-Duell mit den Bayern hat sich Olympique Marseille nicht aus der Krise geschossen. In der französischen Liga abgeschlagen, im Pokal gegen einen Drittligisten rausgeflogen, kommt die Partie mit dem deutschen Rekordmeister zur Unzeit.

    Vorbei
    Souleymane Diawara (l) kann die Saison abhaken.
    Foto: Friso Gentsch - DPA

    Nationaltorwart Steve Mandanda fehlt gesperrt, und am Montag erreichte den wankenden Traditionsclub eine weitere schlechte Nachricht: Abwehrroutinier Souleyman Diawara fällt für den Rest der Saison wegen eines Kreuzbandrisses im rechten Knie aus.

    Nun wollen die Südfranzosen in der europäischen Königsklasse erst recht das Wunder vollbringen und damit die verkorkste Saison retten. «Das Spiel gegen die Bayern ist die beste Gelegenheit, die Schande zu sühnen», sagte Diawara im Interview der Zeitung «L'Équipe».

    Mit «Schande» meint der 33 Jahre alte Innenverteidiger aus dem Senegal die Serie von sieben Pflichtspiel-Pleiten in Serie, die erst am Samstag mit einem mageren 1:1 bei Abstiegskandidat OGC Nizza zu Ende ging. Vergangene Woche war Marseille sogar gegen den Drittligisten US Quevilly aus dem Pokal geflogen. Aber Diawara gibt die Hoffnung nicht auf: Er kenne seine Kollegen sehr gut, die seien gegen die Deutschen allemal in der Lage, über sich hinauszuwachsen.

    Der französische Nationaltrainer Laurent Blanc traut Marseille das Erreichen das Endspiels in München zu. Dazu sei aber «wirklich ein Wunder» nötig, meinte der frühere Marseille-Nationalspieler und Ex-Trainer Rolland Courbis. «Ich bin wirklich in Sorge um OM», so der heutige Moderator des Radiosenders RMC.

    Marseille steht zwar am 14. April im Stade de France gegen Olympique Lyon im Finale des relativ unwichtigen Ligapokals. Ansonsten haben die Südfranzosen aber nur in der Champions League eine Titelchance. Nach 29 von 38 Spieltagen liegt die Elf von Trainer Didier Deschamps, im Vorjahr noch Meisterschafts-Zweiter, in der Ligue 1 abgeschlagen auf Platz neun. Der Rückstand auf Platz drei, der zur Champions-League-Teilnahme berechtigt und derzeit von Meister OSC Lille eingenommen wird, beträgt bereits 13 Punkte.

    Diawara, der am Mittwoch ohnehin gesperrt gewesen wäre, nun aber auch in München fehlen wird, soll wahrscheinlich von Stéphane Mbia ersetzt werden. Die große Frage ist aber, wer in Marseille für Kapitän Mandanda zwischen den Pfosten stehen wird. Die eigentliche Nummer zwei Gennaro Bracigliano machte beim 2:3 nach Verlängerung gegen Quevilly eine schlechte Figur. Am entscheidenden Tor des Gegners war er mitschuld, weil er eine Flanke nicht festhielt. Jetzt hat daher auch der Brasilianer Elinton Andrade eine kleine Chance.

    Unabhängig davon, wer den Vorzug bekommt, eines steht fest: Der neunmalige französische Meister und Champions-League-Sieger von 1993 ist durch das Fehlen seines Stammtorwarts, der im Achtelfinale mit Glanzparaden gegen Inter Mailand das Weiterkommen gesichert hatte, im Hinspiel sehr stark geschwächt. «Ohne Mandanda (...) läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken», schrieb am Montag das Sportportal «Football.fr». Gegen «den unerbittlichen Sturm» des FC Bayern stehe Olympique vor einer «schrecklich komplizierten Aufgabe».

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