Archivierter Artikel vom 13.08.2020, 16:29 Uhr
Bremen

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Werder-Coach Kohfeldt hofft noch auf Rashica-Verbleib

Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt kann sich einen Verbleib von Offensivspieler Milot Rashica trotz dessen Wechselwunsch beim Fußball-Bundesligisten gut vorstellen.

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Hoffnungsvoll
Werder-Trainer Florian Kohfeldt hofft auf den Verbleib seines Leistungsträgers.
Foto: Sina Schuldt/dpa

„Er wird kein unglücklicher Mensch sein, wenn er am 6. Oktober noch für Werder spielen wird“, sagte Kohfeldt. „Er trainiert gut und geht mit der Situation sehr gelöst um.“

Ligakontrahent RB Leipzig hat weiterhin Interesse am Flügelspieler, doch nach übereinstimmenden Medienberichten liegen beide Clubs in Sachen Ablösesumme noch weit auseinander. Werder hofft angeblich auf mehr als 25 Millionen Euro, Leipzig will demnach nicht mehr als 20 Millionen Euro zahlen. Allerdings benötigen die finanziell klammen Hanseaten bis zum Ende der Transferperiode am 5. Oktober noch Transfererlöse. Eine schnelle Einigung ist nicht in Sicht.

Daher wird der 24-Jährige am Freitag mit dem Team ins Trainingslager nach Zell am Ziller reisen. Bis zum 25. August bereiten sich Rashica und Co. in Österreich auf die neue Spielzeit vor. Und Kohfeldts Hoffnung ist, dass der Nationalspieler des Kosovo weiter so motiviert bleibt. „Was er erfüllen muss, erfüllt er total“, erklärte der 37-Jährige. „Er freut sich, in der Gruppe zu sein.“

Auch wenn Kohfeldt sich in der Vorbereitung mehr um Neuzugänge wie Felix Agu kümmern wird, gibt es keine Änderung im Umgang mit dem Stürmer. „Milot hat ja nicht gesagt, ich will nicht mehr unter dem Trainer oder in der Mannschaft spielen“, betonte Kohfeldt.

© dpa-infocom, dpa:200813-99-156574/2

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