Frankfurt/Main

Eintracht Frankfurt

Silva sorgt für Eintracht-Torrekord – Hütter ist beeindruckt

Weltstar Cristiano Ronaldo hat André Silva schon vor Jahren zu seinem potenziellen Nachfolger erkoren. „Wenn ich zurücktrete, wird Portugal in guten Händen sein“, sagte er im Sommer 2017. „Denn das Team hat bereits einen tollen Stürmer gefunden: André Silva.“

Torjäger
Frankfurts Andre Silva (r) jubelt nach dem 1:1 gegen Hertha mit Filip Kostic.
Foto: Thomas Frey/dpa

Damals war Silva gerade für 38 Millionen Euro vom FC Porto zu AC Mailand gewechselt. Dort kam er jedoch nicht zurecht und wechselte nach einer Leihe zum FC Sevilla zu Eintracht Frankfurt – wo er mit 16 Toren in 19 Spielen nun einer der besten Bundesliga-Torjäger ist.

„Wahnsinn! Seine Entwicklung ist klasse“, sagte Eintracht-Sportchef Fredi Bobic nach dem 3:1 (0:0)-Erfolg gegen Hertha BSC, zu dem der 25-jährige Portugiese mit einem Kopfballtreffer (67. Minute) und einem verwandelten Foulelfmeter in der Nachspielzeit beigetragen hatte. Es war bereits der fünfte Doppelpack für Silva, der mit den 16 Toren nach 19 Partien zudem einen Eintracht-Rekord aufstellte. „Ich hoffe, dass es nicht bei 16 Saisontoren bleibt“, sagte Bobic.

„Beeindruckend“, findet auch Frankfurts Coach Adi Hütter die Treffsicherheit von Silva, der zunächst auch am Main nicht überzeugen konnte. Erst seit dem Corona-Restart in der vergangenen Saison schießt der Angreifer Tore am laufenden Band. „Der Moment fühlt sich toll an“, meinte Silva nach dem Hertha-Spiel.

© dpa-infocom, dpa:210131-99-242040/2

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