Archivierter Artikel vom 19.02.2020, 09:13 Uhr
London

Trainer RB Leipzig

Nagelsmann: Friseur-Besuch „Pillepalle-Aktion“

Trainer Julian Nagelsmann von RB Leipzig hat sich erneut zu dem viel diskutierten Friseurbesuch einiger Profis geäußert und die Debatten im Anschluss relativiert.

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Thema Friseurbesuch
Ihm ist es «doch völlig egal, ob da ein Friseur kommt»: Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann beim Abschlusstraining.
Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

„Dieser Besuch hatte mit unserer Niederlage in Frankfurt nichts zu tun. Dann muss man sich überlegen, ob man aus solch einer Pillepalle-Aktion so ein großes öffentliches Thema macht“, sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten in einem Interview der „Sport Bild“. Ihm sei es „doch völlig egal, ob da ein Friseur kommt“. Die Frage sei, ob man das öffentlich posten müsse. „Und da ist die Antwort: Nein, sollte man nicht“, sagte Nagelsmann.

Ende Januar hatten Teile der Mannschaft vor dem Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt Star-Friseur Sheldon Edwards aus London ins Teamhotel „Villa Kennedy“ einfliegen lassen. Der Brite hatte den Besuch auf Instagram dokumentiert. Es gehe auch darum, wie eine „ideale Spielvorbereitung“ aussehe, erläuterte Nagelsmann, der mit RB heute (21.00 Uhr/DAZN) in der Champions League bei Tottenham Hotspur mit Trainer José Mourinho antritt. „Man kann auch hinterfragen, ob es gut ist, stundenlang Playstation zu spielen.“

Wenn er als 18-Jähriger einen Friseur hätte einfliegen lassen, „dann hätten meine Eltern nicht erwartet, dass mir der Trainer 20.000 Euro Geldstrafe gibt. Die hätten mich angerufen und mich gefragt, ob bei mir was nicht sauber in der Rübe läuft“, sagte der 32-Jährige.

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