Archivierter Artikel vom 22.05.2021, 17:27 Uhr

41 Treffer

Lewandowski verbessert Tore-Rekord von Gerd Müller

Eine Woche nachdem Robert Lewandowski den 40-Tore-Rekord von Gerd Müller eingestellt hat, verbessert er diese Marke. Gegen Augsburg trifft er zum 5:2. Ein anderer Rekord scheint nicht mehr unmöglich.

Robert Lewandowski
41 Treffer: Bayern-Star Robert Lewandowski ist jetzt alleiniger Rekordtorschütze in der Bundesliga.
Foto: Matthias Schrader/AP-Pool/dpa

München (dpa). Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern München hat Gerd Müllers Bundesliga-Bestmarke von 40 Treffern in einer Saison übertroffen und ist nun alleiniger Rekordtorschütze in einer Spielzeit.

Der 32 Jahre alte Pole erzielte im Spiel des deutschen Meisters gegen den FC Augsburg in der 90. Minute das 5:2 und damit sein Saisontor Nummer 41. Er verbesserte damit Müllers Bestmarke aus der Spielzeit 1971/72. Diese galt jahrzehntelang als unerreichbar, mit Treffer Nummer 40 hatte Lewandowski vor einer Woche gegen den SC Freiburg gleichgezogen.

Für Lewandowski ist es ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere als Profi. Schon fünfmal war er zuvor Bundesliga-Torschützenkönig: 2014, 2016, 2018, 2019 und 2020. Seine bisherige Saisonbestmarke waren 34 Tore. „Ich habe ein Ziel erreicht, das einst unmöglich schien, sich vorzustellen“, hatte der Weltfußballer nach dem 2:2 des FC Bayern beim SC Freiburg am Samstag vor einer Woche erklärt. „Ich bin so unglaublich stolz, Geschichte für den FC Bayern zu schreiben und eine Rolle dabei zu spielen, die Geschichten zu kreieren, die Fans ihren Kindern erzählen werden.“ Er folge in den Fußstapfen „von Legenden wie Gerd Müller“.

„Im Moment ist Robert der beste Stürmer auf der Welt“, sagte Trainer Hansi Flick über den Super-Torjäger. Der Bayern-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge stufte Lewandowski schon als einen der wertvollsten Spieler der Vereinsgeschichte ein. „Ich habe mit Gerd Müller gespielt und weiß, dass er Robert diesen Tag von Herzen gönnt. Beide sind Stürmer, die in der Geschichte des Fußballs herausstechen“, sagte Rummenigge. Vereinspräsident Herbert Hainer sagte zuletzt, der FC Bayern könne „ungeheuer stolz sein, dass Fußballfans in aller Welt so außergewöhnliche Stürmer auf ewig mit unserem Verein verbinden“.

Die erfolgreiche Rekordjagd ist auch deswegen besonders hoch zu bewerten, weil der Weltklasse-Angreifer nach einer Knieverletzung Ende März vier Bundesliga-Partien verpasst hatte. Lewandowski fehlte den Bayern auch schmerzlich beim Champions-League-Aus gegen Paris Saint-Germain.

Mit nun 277 Bundesliga-Toren liegt der ehemalige Spieler von Borussia Dortmund hinter dem ehemaligen Bayern-Stürmer Müller (365 Tore) auf Platz zwei der ewigen Torschützenliste. Womöglich kann Lewandowski auch diese Bestmarke in den kommenden Jahren noch angreifen. Sein aktueller Vertrag in München läuft noch bis zum 30. Juni 2023.

© dpa-infocom, dpa:210522-99-704907/4

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