Archivierter Artikel vom 18.03.2021, 10:47 Uhr
Köln

Bundesliga

Köln nimmt Training wieder auf – Corona-Tests negativ

Nach einem positiven Corona-Test im Funktionsteam des 1. FC Köln sind bei dem Fußball-Bundesligisten vorerst keine weiteren Fälle aufgetreten.

Sorgen
Nach einem positiven Coronatest hat sich auch Trainer Markus Gisdol einem Schnelltest unterzogen.
Foto: Sven Hoppe/dpa

„Alle PCR-Tests von Spielern und Staff am heutigen Donnerstagmorgen waren negativ“, teilte der Club via Twitter mit. In Absprache mit dem Gesundheitsamt können die Spieler von Trainer Markus Gisdol nun wieder zusammen trainieren.

Am Vortag hatte der FC das Mannschaftstraining abgesagt, nachdem der positive Test aufgetreten war. Schon am Mittwochmorgen wurden laut Club-Angaben der Betreuerstab und die Spieler getestet – allesamt negativ. Am 26. Spieltag steht für die Kölner in der Bundesliga die Partie gegen Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr) auf dem Programm.

Eine Rückkehr der lange verletzten Leistungsträger Florian Kainz und Sebastian Andersson gegen den BVB hat Gisdol nicht ausgeschlossen. „Wir warten händeringend auf die Rückkehr von beiden, weil beide uns wirklich guttun“, sagte der Coach. Es gebe „positive Signale“. Andersson sei einen „Tick“ weiter als Kainz. Ob es für die Partie in Dortmund reicht, ließ er aber offen.

Die beiden Profis waren zuletzt nach längeren Verletzungspausen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Zum ebenfalls ins Training zurückgekehrten Sebastiaan Bornauw äußerte sich Gisdol.

Der Österreicher Kainz, der im Vorjahr an zwölf Treffern beteiligt war, hat wegen einer Knie-Operation in dieser Saison noch keine Minute gespielt. Stürmer Andersson steht wegen Knieproblemen seit Mitte Dezember nicht zur Verfügung.

Nach Ansicht von Trainer Gisdol sollten seine Spieler Diskussionen um seine Person ausblenden. „Wir wollen es schaffen, dass die Mannschaft sehr fokussiert auf das Spiel ist und sich nicht mit den Themen rund um den Trainer beschäftigt“, sagte er mit Blick auf die Partie gegen den BVB. Zum Job eines Bundesliga-Trainers gehöre so etwas dazu. Zudem sei es Aufgabe der Spieler, sich auf ihre Leistungen zu konzentrieren. „Zum Schluss geht es nicht um Personen, sondern um unseren Club“, sagte Gisdol.

FC-Sportchef Horst Heldt hatte am Sonntag trotz der anhaltenden sportlichen Talfahrt des Clubs klar gemacht, dass er keinen akuten personellen Handlungsbedarf sehe. Eine Jobgarantie für Gisdol bis zum Saisonende sprach Heldt jedoch nicht aus. Dem wollte er jetzt nichts hinzufügen. „Ich denke, dass es wichtig ist, sich auf das Wesentliche zu fokussieren“, sagte er.

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Vereinsmitteilung vom 17.03.

FC-Tweet vom 18.03.