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Heldt nach Hertha-Quarantäne: Wird „wirklich schwierig“

Horst Heldt vom 1. FC Köln sieht in der Mannschafts-Quarantäne von Hertha BSC eine noch nicht abzusehende Beeinflussung des Abstiegskampfes.

Köln-Manager
Horst Heldt vom 1. FC Köln sieht in der Mannschafts-Quarantäne von Hertha BSC eine noch nicht abzusehende Beeinflussung des Abstiegskampfes.
Foto: Federico Gambarini/dpa

„Beeinflussen wird es das, weil es schon drei Spielabsagen gibt. Darüber zu diskutieren, ob es ein Vor- oder Nachteil ist, ist aktuell müßig“, sagte der Sportchef des Tabellenvorletzten am Freitag.

Auch Kölns neuer Trainer Friedhelm Funkel wollte nicht über die konkreten Auswirkungen spekulieren. „Es ist kein Vorteil, wenn man 14 Tage nicht mit der Mannschaft und auch nicht individuell trainieren kann“, sagte der 67-Jährige: „Aber es gibt Fälle, in denen Mannschaften das positiv nehmen und gut wegstecken.“

Heldt verwies derweil auf den engen Spielplan bis zur Sommerpause. „Wir haben keine Luft nach hinten“, sagte er: „Wenn weitere Mannschaften in Komplett-Quarantäne müssen, wird es wirklich schwierig.“ Deshalb seien „alle sensibilisiert“, das nach Möglichkeit zu vermeiden.

Mit einem möglichen Saisonabbruch will sich Heldt noch nicht beschäftigen. „Letzte Saison hatten wir ähnliche Diskussionen. Zum Glück mussten wir es nicht zu Ende diskutieren“, sagte der 51-Jährige: „Ich hoffe, dass das jetzt auch nicht der Fall ist. Aktuell ist es zu früh, öffentlich über Szenarien zu diskutieren und Gedankengänge dafür zu verschwenden. Das können wir machen, wenn sich der worst case abzeichnet. Das tut er zur Zeit nicht. Aber es darf nicht mehr viel passieren.“

Die Hertha befindet sich nach vier positiven Corona-Fällen innerhalb der Mannschaft in Quarantäne. Die Spiele in beim FSV Mainz 05, gegen den SC Freiburg und beim FC Schalke 04 wurden abgesagt.

© dpa-infocom, dpa:210416-99-231978/2

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