Archivierter Artikel vom 19.08.2011, 16:08 Uhr
Frankfurt/Main

DFB holt Rechtsgutachten zu Pyrotechnik ein

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eine Entscheidung um das Verbot von Pyrotechnik in Bundesliga-Stadien verschoben und will sich rechtlich absichern.

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Die DFL will von den Vereinen wissen, wie sie zu Bengalischen Feuern stehen.
Foto: DPA

Es solle kurzfristig ein Rechtsgutachten zu bau- und haftungsrechtlichen sowie versicherungstechnischen Fragen eingeholt werden, teilte der DFB mit. Das Verbandspräsidium hatte sich zuvor mit den Vorschlägen einer Faninitiative beschäftigt, die die Legalisierung von Pyrotechnik fordert.

Der DFB will die Clubs als Veranstalter der Spiele in die Entscheidung einbinden. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat an alle 36 Profivereine einen kurzen Fragebogen verschickt, auf dem sich die Clubs für oder gegen das derzeit verbotene Abbrennen Bengalischer Feuer in den Fanblöcken aussprechen können. Alle Überlegungen müssten sich «an der geltenden Rechtslage in Deutschland orientieren», teilte der DFB mit.