Berlin

Trotz Abstiegskampf

„Attacken-Club“: Hertha hält an Europa-Zielen fest

Trotz der trüben Gegenwart im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga hält Hertha BSC an seinen großen Zielen fest.

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Pal Dardai
Trainer-Rückkehrer Pal Dardai konnte den Hertha-Abwärtstrend noch nicht stoppen.
Foto: Thomas Frey/dpa

„Hertha war ein Aus- und Weiterbildungsverein unter Michael Preetz, übrigens sehr erfolgreich. Jetzt ist es ein Attacken-Club. Wir wollen nach Europa und sagen es auch“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsleitung der Berliner, Carsten Schmidt, in der Sendung Sky90. „Jetzt haben wir einen anderen Anspruch.“

Hertha verlor unter Trainer-Rückkehrer Pal Dardai mit 1:3 bei Eintracht Frankfurt und steht unmittelbar vor der Abstiegszone. „Wir sind alle besorgt. Ich schlafe auch schlecht nach diesen Niederlagenserien“, sagte Schmidt. Unternehmer Lars Windhorst halte nach Millionen-Investitionen jedoch weiterhin zu den Berlinern und zweifelt nicht. „Es ist ein sehr sortiertes Verhältnis. Ich spreche regelmäßig mit ihm“, sagte Schmidt: „Er glaubt unglaublich an dieses Projekt. Er verfolgt das ambitioniert und nachhaltig.“

Nach schwierigen Monaten soll sich Hertha aus der Negativspirale befreien, auch wenn der nächste Gegner an diesem Freitag ausgerechnet Bayern München ist. „Wir träumen jetzt von nichts, wir müssen härter arbeiten als je zuvor, um uns in eine Situation zu bringen, damit unsere Träume überhaupt realistisch werden können“, sagte Schmidt.

Bei Sky wurde der neue starke Mann des Hauptstadtclubs auch darauf angesprochen, wie realistisch es sei, in der Zukunft Startrainer wie Jürgen Klopp anzulocken. „Wenn ich träumen dürfte, ist Jürgen Klopp eine faszinierende Persönlichkeit. Damit beschäftigt sich jeder in der Welt. Warum sollte Hertha BSC das ausschließen“, sagte Schmidt.

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