Archivierter Artikel vom 21.01.2020, 10:33 Uhr
Bremen

Ehemaliger Werder-Sportchef

Allofs rät Bremen zu Risikobereitschaft bei Stürmer-Transfer

Werder Bremens früherer Sportchef Klaus Allofs hat dem Tabellen-16. der Fußball-Bundesliga die Verpflichtung eines starken Angreifers empfohlen und dafür auch entsprechende Investitionsbereitschaft gefordert.

Klaus Allofs
Rät Werder Bremen zur Verpflichtung eines starken Stürmers: Ehemaliger Werder-Sportchef Klaus Allofs.
Foto: Guido Kirchner/dpa

„Selbstverständlich haben gute Stürmer auch ihren Preis. Aber Werder sollte bereit sein, ein gewisses finanzielles Risiko einzugehen“, sagte der 63-Jährige in einer Kolumne der „Kreiszeitung“. „Bei allem, was jetzt bei Werder noch zu entscheiden ist, sollte eine Weisheit aus der Welt des Fußballs nie vergessen werden: Nichts ist teurer als der Abstieg!“

Einen Angreifer zu finden, der den Unterschied ausmacht, sei „natürlich schwer, auch ich habe nicht den einen Kandidaten im Kopf, der alle Kriterien erfüllt. Aber es gibt diese Stürmer, sie sitzen bei Top-Clubs auf der Bank, sind oft unzufrieden“, sagte Allofs.

Bremens aktueller Sportchef Frank Baumann hatte zuletzt angedeutet, dass Werder auf dem Transfermarkt womöglich noch einmal tätig werden will. „Wenn etwas Passendes kommt, werden wir im Offensivbereich noch jemanden dazunehmen. Wir werden aber nicht aktionistisch“, hatte Baumann am Sonntag in der TV-Sendung „Doppelpass“ von Sport1 gesagt. „Wir sind im Offensivbereich nicht schlecht besetzt. Wir haben mit Milot Rashica einen der besten Offensivspieler der Liga.“

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