Hannover

96-Boss Martin Kind will bei Abstieg bleiben

Martin Kind will auch im Abstiegsfall Präsident des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 bleiben.

«Es wäre ein falsches Signal, dann aufzuhören», sagte Kind dem Fachmagazin «kicker». Der Tabellen-16. ist nach elf sieglosen Partien in akuter Abstiegsgefahr. Der Unternehmer gestand eigene Fehler ein. «Die letzten drei Jahre müssen analysiert werden», sagte Kind, der «die Dinge zu verantworten hat, die nicht erfolgreich waren».

Den Vorwurf, dass er sich mit falschen Beratern umgebe, wies Kind zurück. «Es gibt Verantwortliche für verschiedene Bereiche, denen ich mein Vertrauen geben muss.» Den geplanten und geplatzten Transfer des Cottbuser Torhüters Gerhard Tremmel an die Leine bewertete Hannovers Präsident im Rückblick als Eigentor: «Leider ist die Sache publik geworden.»