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    Sutil: «Ein bisschen deutsch reden»

    Viele Tasten sind für Adrian Sutil keine Herausforderung. Der Gräfelfinger ist ein talentierter Pianist. In seinem Hauptberuf als Formel-1-Pilot muss er sich aber auch an die vielen Bedienknöpfe auf den Lenkrädern für die kommende Saison gewöhnen.

    Antrieb
    Adrian Sutil ist guten Mutes in der kommenden Saison zu den Top-Ten-Fahrern zu gehören.

    Bange ist Sutil jedoch insgesamt nicht. Gesamt-Achter ist das erklärte Ziel des Vorjahres-Elften. «Auf jeden Fall muss es nach oben gehen. Beide, das Team und ich, sind bereit für den nächsten großen Schritt», sagte der Force-India-Pilot in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa.

    Haben Sie schon die Knöpfe auf dem Lenkrad gezählt?

    Sutil: «Bei uns sind nicht großartig welche dazugekommen. Es gab welche, die wir noch nicht benutzt haben, jetzt benutzen wir alle.»

    Sie müssten doch eigentlich einen Vorteil haben. Als Pianist sind Sie es gewohnt, mit 88 Tasten umzugehen. Und nun kommen auf dem Lenkrad neben den bestehenden die für das Hybrid-System KERS und den verstellbaren Heckflügel...

    Sutil: «Für mich ist das noch nicht so viel. Aber beim Fahren ist das definitiv eine Herausforderung.»

    Macht es das Rennfahren schwieriger?

    Sutil: «Man muss sich extrem konzentrieren. Es ist einfach sehr viel zu tun. Man muss das KERS einsetzen, den Flügel verstellen, und das meistens gleichzeitig. Man muss schalten und dann ja auch noch Rennen fahren.»

    Ist es mittlerweile zu viel?

    Sutil: «Man könnte sagen, man möchte eigentlich nur Autorennen fahren. Es ist sehr modern, ein bisschen wie Playstation. Man kann da alles drücken und kriegt ein bisschen Extra-Power. Ich fand es einerseits ganz gut, als ich es im Simulator probiert habe. Andererseits schaust Du die ganze Zeit nur noch aufs Lenkrad. Es ist schwierig, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren.»

    Ist die Gefahr jetzt größer?

    Sutil: «Es kann auf jeden Fall sein, dass man einmal 'ne Hundertstelsekunde nicht da ist, weil man gerade aufs Lenkrad schauen muss.»

    Force India bekommt das Hybrid-System KERS von Mercedes - es gilt als ziemlich gut. Versprechen Sie sich davon einen Vorteil?

    Sutil: «Ich denke schon. Das von Mercedes ist bekannt als das beste KERS im Moment im Fahrerlager. Ich verspreche mir natürlich einiges, und ich hoffe, dass wir eben am Anfang einen kleinen Vorsprung gegenüber anderen Teams haben, auch wenn die sicherlich große Entwicklungen vornehmen werden, um aufzuholen.»

    Wo sehen Sie denn dann das Team Force India und sich persönlich?

    Sutil: «Mein erklärtes Ziel ist Platz 8. So um den Dreh rum. In die Top Ten auf jeden Fall. Ich möchte mich verbessern. Auf jeden Fall muss es nach oben gehen. Beide, das Team und ich, sind bereit für den nächsten großen Schritt.»

    Ist denn vielleicht sogar ein Sieg drin?

    Sutil: «Ich spreche jetzt erstmal vom Podium, nicht vom Sieg, das muss der nächste Schritt sein. Es ist aber schwierig. Man muss sich da gegen die ganz Großen behaupten und es über die Ziellinie bringen. Aber es gibt immer so ein paar Ausnahmerennen, wo man ein besonders starkes Auto hat und es plötzlich möglich wird.»

    Ihr neuer Renn-Teamkollege Paul di Resta kommt als DTM-Champion, Ersatzfahrer Nico Hülkenberg gilt auch nicht gerade als schlechter Pilot. Verändert das Ihre Situation?

    Sutil: «Mich freut es immer, neue Fahrer im Team zu haben und gegen die Besten am Ende anzutreten. Ich will gegen die Besten antreten und nach vorne kommen. Deswegen ist mir jeder Teamkollege recht.»

    Und in Nico haben sie nun sogar einen deutschen...

    Sutil: «Ich kenne Nico auch schon eine lange Zeit. Wenigstens kann ich jetzt ein bisschen deutsch reden. Ich hatte bis jetzt immer nur Italiener um mich rum, das war auch sehr lustig. Aber es ist auch schön, wenn man die eigene Sprache sprechen kann.»

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