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    Shanghai

    Schumacher eröffnet Jagd – Vettel zockt

    Michael Schumacher hat die Jagd eröffnet. «Wir scheinen näher an die Spitze herangekommen zu sein. Aber das müssen wir am Sonntag beweisen», sagte der Formel-1-Rekordchampion nach seinen ersten Testrunden vor dem Großen Preis von China.

    Küsschen
    Michael Schumacher wirft in Shanghai seinen Fans ein Küsschen zu.

    Fix
    Nico Rosberg verlässt die Box zum Freien Training in Shanghai.

    Mit zwei vierten Plätzen deutete der WM-Zehnte im Mercedes im Training einen Aufwärtstrend an, musste sich aber erneut dem Teamkollegen Nico Rosberg geschlagen geben. Der Wiesbadener war als Tageszweiter bester Deutscher und sprach ebenfalls von «Fortschritten».

    Schnellster
    Lewis Hamilton raste in seinem McLaren-Mercedes in Shanghai zur Bestzeit.

    In der Favoritenrolle für das vierte Saisonrennen wähnt die Konkurrenz aber weiter Vorjahressieger Sebastian Vettel. Der Heppenheimer jedoch pokerte bei seinen ersten Ausfahrten im Red Bull mit größeren Benzinmengen und begnügte sich mit zwei fünften Plätzen. «Es sieht sehr eng aus», befand der Gesamt-Dritte, dem mit 37 Punkten nur zwei Zähler auf WM-Spitzenreiter Felipe Massa fehlen.

    Solide
    Adrian Sutil steigt nach dem Training aus dem of Force India aus.

    Die Konkurrenz aber glaubt an ein Täuschungsmanöver. «Einige haben die Karten noch nicht aufgedeckt», meinte Titelverteidiger Jenson Button an Vettels Adresse. Der Brite und sein Teamkollege Lewis Hamilton bestimmten die Trainigseinheiten. Button war am Vormittag Schnellster, sein Landsmann setzte später in 1:35,217 Minuten die Tagesbestzeit. «Das macht uns noch lange nicht zu Favoriten für das Rennen», sagte Hamilton.

    Ausritt
    Nico Hülkenberg kam im Training mit seinem Williams von der Strecke ab.

    Neben dem starken Mercedes-Motor hilft McLaren auf dem 5,451 Kilometer langen Shanghai International Circuit auch ein Trick mit dem Heckflügel. Auf langen Geraden soll der sogenannte «F-Schacht» bis zu acht Stundenkilometern mehr bringen. Die Rivalen wollen das System so schnell wie möglich kopieren.

    Nachdenklich
    Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel nach dem Training in Shanghai.

    Das in beiden WM-Wertungen führende Ferrari-Team muss nach einer Pannenserie aber erstmal ganz andere Probleme lösen. Wie schon vor knapp zwei Wochen in Malaysia erlitt Fernando Alonso einen Motorschaden und hat für die verbleibenden 16 Saisonrennen nur noch sechs Triebwerke zur Verfügung. «Ich glaube nicht, dass es ein großes Problem sein wird», beteuerte der Spanier.

    Rücktransport
    Sebastièn Buemis Toro Rosso musste nach dem Unfall abgeschleppt werden.

    Die Sorgen um die Motoren und die zuletzt sinkende Formkurve haben allerdings Zweifel gesät. «Ich denke, die Konkurrenz ist sehr stark. Nicht nur McLaren und Red Bull, sondern auch Mercedes - die haben einen Schritt nach vorn gemacht», warnte der Brasilianer Massa, der im Training auf die Plätze zehn und elf fuhr.

    «Unsere Richtung stimmt», meinte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, dem vor allem der WM-Fünfte Rosberg mit seinen konstant guten Auftritten Freude macht. Auch Schumacher zeigte sich angetan von den ersten Runden auf der Strecke, auf der er im Oktober 2006 den letzten seiner bislang 91 Grand-Prix-Siege eingefahren hatte. «Besser als erwartet», sei der Tag verlaufen, auch wenn ihn zunächst ein platter Reifen gestoppt hatte.

    Trotzdem zählt der 41-Jährige, dem 30 Punkte auf die WM-Spitze fehlen, sein Team weiter zum Kreis der Außenseiter. «Ich würde die Hackordnung schon noch so sehen, dass Red Bull vor Ferrari, McLaren und uns kommt», urteilte Schumacher.

    Erneut gut in Fahrt kam Force-India-Pilot Adrian Sutil. Von Platz neun am Vormittag verbesserte sich der Gräfelfinger auf den siebten Rang. «Ich erwarte uns ähnlich stark wie in Malaysia», sagte Sutil, der in Sepang Fünfter geworden war.

    Einen eher enttäuschenden Arbeitstag erlebte Williams-Neuling Nico Hülkenberg. Zunächst belegte der Emmericher Rang 14, beim zweiten Versuch reichte es nur noch zum 17. Platz. Gewohnt chancenlos war Virgin-Fahrer Timo Glock (Wersau), der nicht über zwei 20. Plätze hinauskam.

    Für eine Schrecksekunde sorgte Sébastien Buemi. Nach einem spektakulären Unfall des Schweizers war das Auftakttraining für neun Minuten unterbrochen. In Kurve 14 hatten sich plötzlich beide Vorderräder von Buemis Toro Rosso gelöst. Der 21-Jährige schoss ins Kiesbett, konnte aber unverletzt aus dem Wrack seines Boliden aussteigen.

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