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    Ziel Halbfinale: Berlin und Nürnberg wollen München folgen

    Nach München und Wolfsburg wollen auch Berlin und Nürnberg den Einzug in das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga perfekt machen. Beide Clubs könnten bereits am Samstag (17.30 Uhr) die Vorschlussrunde vorzeitig komplettieren.

    Eisbären-Dompteur
    Trainer Uwe Krupp will mit Berlin seinen Ex-Club aus Köln ausschalten.
    Foto: Jörg Carstensen - dpa

    Das Viertelfinal-Geschehen im Überblick: 

    EISBÄREN BERLIN - KÖLNER HAIE: Serienstand 3:2

    Im Duell mit seinem Ex-Club Kölner Haie fehlt Uwe Krupp und den Eisbären Berlin nur noch ein Sieg, um die Serie zu entscheiden. Es wäre der erste Halbfinal-Einzug des DEL-Rekordmeisters seit drei Jahren. «Unser Ziel ist es natürlich, am Samstag die Serie zuzumachen», betonte Kapitän André Rankel. Sollte es auswärts in Krupps Heimat nicht klappen, hat Berlin zuhause eine weitere Chance. Grundlage dafür war das wichtige 4:1 (1:1,1:0,2:0) im fünften Duell, herausgeschossen auch dank des 200. DEL-Tors von Rankel. «Es hat sich ein bisschen so angefühlt, als ob wir gedacht hätte, wir würden heute was geschenkt bekommen», klagte Haie-Nationalspieler Moritz Müller.

    ISERLOHN ROOSTERS - NÜRNBERG ICE TIGERS: Serienstand 2:3

    Die Iserlohn Roosters wahrten am Donnerstag ihre Chance auf das Weiterkommen. Mit dem 4:2 (2:1,0:0,2:1)-Heimerfolg nur 48 Stunden nach dem deklassierenden 1:7 verschoben die heimstarken Sauerländer die Entscheidung. Nur «fünf Minuten» werde die Mannschaft den Erfolg feiern, kündigte Roosters-Coach Jari Pasanen an. Schließlich liegt der Vorteil noch immer klar bei den Nürnberg Ice Tigers, die aus maximal zwei Partien noch einen Erfolg erringen müssen. «Iserlohn hat jetzt ein Spiel gewonnen - nicht mehr und nicht weniger», stellte Nürnbergs Toptorjäger Patrick Reimer bei «ServusTV» klar.

    EHC MÜNCHEN - STRAUBING TIGERS: Serien-Endstand 4:1

    Hauptrunden-Sieger EHC München feierte den ersten Halbfinal-Einzug der Club-Geschichte bereits am Donnerstag mit «Humba, Humba, Humba, Täterä»-Gesängen. Der vierte Erfolg in der Serie gegen die Straubing Tigers war jedoch schwer erarbeitet. Knapp mit 2:1 (0:0,0:1,2:0) kämpfte der Titel-Mitfavorit den Außenseiter nieder. Nach einem Rückstand wurde der frühere deutsche Auswahlkapitän Michael Wolf mit zwei Treffern (42./50.) im Schlussdrittel zum Matchwinner. «Es war wieder ein enges Spiel. Es war ein weiterer großer Mannschaftssieg», sagte Erfolgscoach Don Jackson. Die Runde der besten Vier soll nun für München nur eine Zwischenstation sein.

    GRIZZLYS WOLFSBURG - DÜSSELDORFER EG: Serien-Endstand 4:1

    Auch für die Düsseldorfer EG ist die Saison beendet. Der achtfache deutsche Titelträger fand keine Mittel, die Serie gegen Wolfsburg zu drehen. Mit dem 1:4 (1:0,0:3,0:1) bei den Niedersachsen musste der Vorjahres-Halbfinalist die vierte Niederlage hinnehmen. Die Grizzlys stehen zum vierten Mal nacheinander unter den Top Vier. Aus Sicht der Düsseldorfer sind sie ein Titelkandidat: «Die machen in den Playoffs genau das, was man machen muss», sagte Kapitän Daniel Kreutzer. Sein Bruder, DEG-Coach Christof Kreutzer, lobte: «Eishockey-Deutschland sollte sich damit vertraut machen, dass Wolfsburg eine gute Chance hat, Meister zu werden.»

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