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Berlin

Vor-Playoffs letzter Strohhalm für Haie und Adler

dpa

DEL-Rekordchampion Mannheim und Altmeister Köln wollen in der DEL-Hoffnungsrunde eine rabenschwarze Saison doch noch retten. Für die abgestürzten Mannheimer Adler sind die Vor-Playoffs um den Viertelfinal-Einzug gegen die Augsburger Panther sportlich der letzte Strohhalm.

Die taumelnden Kölner Haie benötigen die Einnahmen aus den K.o.-Spielen gegen den ERC Ingolstadt sogar dringend als Notgroschen für das finanzielle Überleben. «In den Playoffs haben die Spieler die Chance, die schwache Saison vergessen zu machen», mahnte Haie- Geschäftsführer Thomas Eichin.

Nur dank der besseren Tordifferenz gegenüber Iserlohn hatten sich die Rheinländer als Tabellenzehnter überhaupt in die Vor-Playoffs gerettet. Die drohende Pleite drückte beim Traditionsclub wochenlang auf die Stimmung, seit Dezember warteten die Spieler auf ihre Gehälter und kassierten peinliche Niederlagen in Serie. Inzwischen seien die Löhne jedoch nachgezahlt, versicherte Trainer Bill Stewart zu Wochenbeginn.

Nun will «Kill Bill» wieder Leistung sehen und wurde prompt auch seinem Ruf als «harter Hund» erneut gerecht. Nach der 1:3-Schlappe gegen Iserlohn zum Hauptrunden-Abschluss warf der Coach Angreifer Martin Bartek raus. Das Team solle nach der Trennung vom intern umstrittenen Slowaken wieder enger zusammenrücken, hofft Stewart. Der Hauptrunden-Siebte Ingolstadt um DEL-Toptorjäger Thomas Greilinger geht dennoch als Favorit in die «Best of three»-Serie. «Ich rechne mit einem spannenden und packenden Duell», meinte Greilinger.

Auch Branchenriese Mannheim ist laut Formtabelle der Außenseiter in den Spielen gegen die zuletzt sechsmal siegreichen Augsburger. Trotz des wohl teuersten Kaders der Liga lief bei den Adlern bisher kaum etwas zusammen, Tabellenplatz neun war die logische Konsequenz. «Die Fehler sind in jedem Spiel die gleichen», klagte Interimstrainer Teal Fowler. Nach der Rückkehr vom desolaten 4:6 in Iserlohn verdonnerte der Coach seine Schützlinge spätabends noch zum Straftraining.

Die Hoffnung auf eine schnelle Wende hält sich in Mannheim jedoch in Grenzen. Zu eklatant waren die Schwächen, die das offenkundig falsch zusammengestellte Team bislang offenbarte. Auf einen vorzeitigen Noteinsatz des bisherigen Düsseldorfer Trainers Harold Kreis, der die Adler zur kommenden Saison übernimmt, verzichteten die Kurpfälzer. Zu groß erscheint der Clubspitze wohl die Gefahr eines Scheiterns, das auch das Ansehen von Kreis sofort beschädigen würde.

Augsburg jedenfalls will die Schwäche der Mannheimer nutzen. «Ich weiß, dass wir die Serie gegen Mannheim gewinnen können», tönte Panther-Kapitän Steve Junker. Die Sieger der beiden Vor-Playoffs treffen im Viertelfinale auf Titelverteidiger Eisbären Berlin oder die Frankfurt Lions.

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