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    Keine Schonfrist: DEB-Coach Krupp fordert Vollgas

    Der Chef gewährt keine Schonfrist: 22 Tage vor der Heim-WM fordert Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp von seinem Team Vollgas für die heiße Phase der Vorbereitung.

    Vorbereitung
    Uwe Krupp fährt während einer Trainingseinheit über das Eis.

    «Wir müssen sofort unsere wahre Identität auf dem Eis zeigen. Dazu gehören Moral, Einstellung und Disziplin», sagte der 44-Jährige vor den ersten Härtetests gegen Norwegen am 16. April in Crimmitschau und am 17. April in Dresden. «In unseren sechs Testspielen müssen wir Format zeigen», forderte Krupp. Bei der WM sind ab dem 7. Mai der Olympia-Zweite USA, Finnland und Dänemark die Vorrundengegner. Wie es nach dem Turnier für den Bundestrainer weitergeht, ist offen. «Mir geht es darum, mit meiner Mannschaft eine gute WM zu spielen. Sollte das nicht gelingen, weiß ich aber, welche Konsequenzen das nach sich ziehen würde», sagte Krupp im WM-Magazin der Fachzeitschrift «Eishockey News» und betonte: «Wir wollen und müssen in die Zwischenrunde. Die Abstiegsrunde wäre ein Misserfolg. Da müssen wir gar nicht lange herumreden.»

    In der WM-Vorrundengruppe D läuft alles auf ein «Finale» gegen Dänemark um den Einzug in die Zwischenrunde hinaus. «Alles andere als eine Niederlage gegen die USA und Finnland wäre eine Überraschung», meinte Krupp, dessen Team 2009 nur wegen der Gastgeberrolle bei der diesjährigen WM dem eigentlich fälligen Abstieg entronnen war.

    Für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) sind die Partien gegen Norwegen die ersten Spiele nach dem missratenen Olympia-Auftritt, wo es gegen schwere Gegner erstmals bei Winterspielen nur Niederlagen und am Ende Platz elf gab - einen Rang hinter den Norwegern, die in der Weltrangliste als Elfter ebenfalls direkt vor dem DEB-Team stehen.

    Die Bilanz ist zwar mit 31 Siegen aus 43 Partien positiv, doch zuletzt gab es 2008 bei der WM in Kanada ein schmerzliches 2:3. «Norwegen wird uns sicher alles abverlangen», sagte Krupp, der in seinem Kader auf einen eingespielten Block setzen kann. Denn gleich sechs Spieler von dem in den Playoffs bereits ausgeschiedenen Meister Eisbären Berlin stehen darin - so viele wie nie seit 2007, als die Deutschen das WM-Viertelfinale nur knapp verpassten. «Wir können jetzt versuchen, einen Mannschaftskern zu bilden», meinte Krupp.

    Zählt man die angeschlagenen Stürmer Florian Busch und Travis James Mulock hinzu, stehen sogar acht Eisbären im vorläufigen Aufgebot. Während sich die Rückkehr von Busch nach zweijähriger Abstinenz verzögert, sind die Routiniers Eduard Lewandowski und Daniel Kreutzer wieder dabei. Weitere Gegner auf dem Weg zur WM sind die Schweiz, Weißrussland, die Slowakei und Kanada.

    Der einstige Stanley-Cup-Sieger Krupp zeigt sich mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden - auch seine Spieler fiebern den Härtetests entgegen. «Die gute Stimmung zeichnet uns aus», betonte Alexander Barta von den Hamburg Freezers. In seinen Testspielkader hat Krupp einen interessanten Neuling berufen hat: Justin Krueger (Cornell University), den Sohn von Ralph Krueger. Und der ehemalige Coach der Schweiz gilt schon lange als potenzieller Krupp-Nachfolger.

    Eishockey News
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