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Kassel

Kassel kämpft: Offener Brief vor DEL-Beschluss

Für die Kassel Huskies geht es beim Treffen der Gesellschafter der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am 10. Mai um die Existenz. Die Funktionäre stimmen in Köln über einen Liga-Ausschluss des hessischen Vereins ab.

Die Huskies sind mit rund drei Millionen Euro verschuldet, die 21 Profis haben seit Januar keine Gagen bekommen. Mit einem offenen Brief wehrt sich das Management des DEL-Clubs gegen den drohenden Lizenzentzug.

«Es ist ein offenes Geheimnis, dass sich viele weitere Clubs in einer ähnlichen Situation befinden wie die Kassel Huskies», heißt es in dem Schreiben. «Deshalb soll der zur Debatte stehende Ausschluss des Clubs nach dem Willen einiger Weniger ein Exempel statuieren.» Die DEL ziele darauf ab, weitere Insolvenzanmeldungen zu verhindern. Die Huskies betonten, sie wollen sich im Wege einer Planinsolvenz in Eigenverwaltung sanieren.

Das Amtsgericht Kassel hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen des DEL-Gründungsmitglieds bereits eröffnet. «Das ist ein Tanz auf der Rasierklinge. Aber ich bin überzeugt, dass wir die notwendigen Stimmen zum Lizenzerhalt bekommen», sagt der Interims- Geschäftsführer der Huskies und Sanierer, Fritz Westhelle.

Der Jurist hatte einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung gestellt. Dieser Form hat das Gericht zugestimmt und gestattet, dass der Club sich selbst in der Insolvenz verwalten darf. Westhelle ist befugt, mit den rund 100 Gläubigern zu verhandeln, zu denen auch die 21 Profis zählen. Am 14. Mai sollen die Huskies in einer Versammlung der rund 100 Gläubiger entschuldet werden.

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