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Frankfurt/Main

Frankfurt Lions bangen um Lizenz

dpa

Die Frankfurt Lions sind von der Insolvenz bedroht. Der Club der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Bild»-Zeitung.

«Es gibt finanzielle Engpässe», sagte Pressesprecher Matthias Scholze. Sportdirektor Erich Kühnhackl setzt vor allem auf die Stadt, die beim Abbau von Altschulden helfen soll. Nach dem Rückzug der Commerzbank fehlt den Frankfurtern ein Sponsor. Die Gesellschafter, die schon über 5 Millionen Euro in den Verein investiert haben, sind offenbar nicht bereit, weiteres Geld locker zu machen.

Das Unternehmen SSD AG hatte im Dezember 2008 nach dem Tod von Alleingesellschafter Gerd Schröder die Lions übernommen. In der abgelaufenen Saison haben die Frankfurter ein Minus von über einer Million gemacht. «Wir arbeiten fieberhaft daran, einen neuen Sponsor zu finden», sagte Scholze. «Wir brauchen die Hilfe aller, aber wir sind optimistisch.»

Über die Höhe der Altschulden, die aus der Zeit vor dem Einstieg der SSD AG stammen, wollten die Verantwortlichen keine Angaben machen. «Sie haben eine Größenordnung, wo nach meiner Erfahrung aus anderen Vereinen die Kommunen gesprächsbereit sind», sagte Ex-Nationalspieler und -Nationaltrainer Kühnhackl am Rande der Eishockey-WM in Mannheim. «Ich glaube und hoffe, dass die Stadt Frankfurt mit sich reden lässt.»

Bei der Sponsorensuche, so Kühnhackl, müsse man «die Arbeit intensivieren. Und wir müssen schauen, wo wir sparen können». Die Lions hoffen weiter auf einen Ausbau der Eissporthalle, was mehr Einnahmen ermöglichen würde.

In der DEL ist Frankfurt nicht der einzige Club mit Schwierigkeiten: Auch die Kassel Huskies kämpfen um die Lizenz für die neue Saison, zudem haben die Kölner Haie und die Krefeld Pinguine finanzielle Sorgen. Im vergangenen Jahr hatten die Füchse Duisburg ihr Team zurückgezogen.

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