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    ERC Ingolstadt zieht erstmals ins DEL-Finale ein

    Der ERC Ingolstadt fordert im Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft die Kölner Haie heraus.

    Finalist
    Der Ingolstädter Robert Sabolic (M.) feiert den Treffer zum 3:1.
    Foto: Andreas Gebert - DPA

    Dank des 5:3 (2:1, 1:1, 2:1) schafften die Bayern daheim im sechsten Halbfinal-Duell mit den Hamburg Freezers den notwendigen vierten Sieg und machten die Überraschung gegen den Hauptrunden-Sieger perfekt. Mit ihrem ersten Finaleinzug krönten die Ingolstädter ihr starkes Playoff-Auftreten und treffen von Donnerstag an in der Serie «Best of Seven» auf die Kölner Haie.

    «Das ist ohne Worte. Das ist unglaublich», sagte ein gklücklicher ERC-Torhüter Timo Pielmeier bei ServusTV. Stürmer Christoph Gawlik blickte schon auf das Finale: «Wir werden uns jetzt nicht verstecken, wir werden mit breiter Brust rausgehen.» Für Ingolstadts Trainer Niklas Sundblad wird es ein besonderes Aufeinandertreffen mit Haie-Coach Uwe Krupp. In der vergangenen Saison arbeitete er noch als Co-Trainer in der Domstadt unter ihm. «Wir genießen das jetzt, aber wir sind noch nicht fertig», kündigte Sundblad an.

    Christoph Gawlik (8.), Michel Periard (8.), Robert Sabolic (35.) , John Laliberte (43.) und Travis Turnbull (59.) ließen den Punktrunden-Neunten jubeln. Den Hanseaten reichten die Tore von Garrett Festerling (5.), Adam Mitchell (35.) und Thomas Oppenheimer (59.) nicht - die Freezers blieben bei ihrem Vorhaben auf der Strecke, selbst erstmals um den Titel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu kämpfen. «Die Enttäuschung ist jetzt riesengroß. Es war sehr viel möglich mit dieser Mannschaft», erklärte Oppenheimer.

    Vor 4815 Zuschauern hatten die Gäste zu Beginn mehr vom Spiel und gingen in Führung, als Festerling abstaubte. Mit einem Doppelschlag meldeten sich die Ingolstädter schon kurz darauf zurück. Nur 25 Sekunden lagen zwischen dem Ausgleich durch Gawlik und dem verdeckten Schlagschuss von Periard zum 2:1. «Das darf einfach nicht passieren in den Playoffs», sagte Hamburgs Marius Möchel.

    In einer umkämpften Partie gab sich der Hauptrunden-Beste aber auch nach dem Zwei-Tore-Rückstand nicht geschlagen. Nur 21 Sekunden nach dem 1:3 überwand Mitchell ERC-Goalie Timo Pielmeier. «Das Spiel ist offen», äußerte sich Freezers-Profi Jerome Flaake vor dem dritten Abschnitt noch optimistisch.

    Doch nur gut zwei Minuten, nachdem die Spieler das Eis wieder betreten hatten, legte Ingolstadts Laliberte mit seinem sechsten Playoff-Tor nach. Der Treffer von Oppenheimer sorgte kaum noch für Nervenkitzel, weil Turnbull schon kurz darauf den Puck im leeren Tor versenkte. «Finale oho», skandierten die Fans. Die Hamburger scheiterten am Ende aber auch an ihrer Negativserie beim ERC: Seit mehr als drei Jahren warten sie auf einen Erfolg in Ingolstadt.

    Schon am Donnerstag hatten die Kölner mit einem 2:1 nach Verlängerung gegen den EHC Wolfsburg den Finaleinzug geschafft. Das Team geht als Favorit in die Serie und will sich den ersten DEL-Titel seit 2002 schnappen. Doch Ingolstadt hat in den Playoffs zuvor auch schon überrascht, weil es sich gegen die Eisbären Berlin und die Krefeld Pinguine durchsetzte.

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