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    DEB-Start geglückt: Jetzt «Härtetest» in Schweden

    Landshut/Berlin (dpa) – Auftakt gelungen, nun folgen die schweren Kaliber: Nach den erfolgreichen zwei Duellen mit Österreich will die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in der WM-Vorbereitung auch in Schweden bestehen.

    Mitfahrer
    Dennis Endras fährt mit zu den WM-Vorbereitungsspielen in die Slowakei.
    Foto: DPA

    «Jetzt kommt der Härtetest! Jetzt kommt die Challenge!», freut sich Verbands-Sportchef Franz Reindl. Vier Wochen vor dem Weltmeisterschaftsauftakt sorgt der Auftritt der jungen deutschen Rumpftruppe für zufriedene Gesichter beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB). 7:0 und 4:2 hatte die deutsche Auswahl in Rosenheim und Landshut gegen die Alpenrepublik gewonnen und damit auch die Spitze in der neuen Euro Hockey Challenge erobert.

    «Wir hatten eine gute Woche, gute Trainingseinheiten», meinte Bundestrainer Uwe Krupp, der mit seinen Schützlingen am Montag für fünf Tage nach Schweden aufbricht. Gegen die Skandinavier stehen in Halmstadt und Göteborg die nächsten beiden Länderspiele auf dem Programm. Schon vor der Reise nach Schweden ernteten Trainer und Team großes Lob vom DEB-Sportdirektor: «Hut ab, wie schnell sich Uwe Krupp und die Mannschaft als Einheit präsentiert haben», sagte Reindl. Es sei «fast schade», dass der Kader nun wieder geändert werden wird.

    Für den Schweden-Trip kann Bundestrainer Krupp wieder auf Profis aus Mannheim und Köln zurückgreifen – diese hatten ebenso wie Spieler von Meister Hannover und Ingolstadt sowie der vier DEL-Halbfinalisten Wolfsburg, Düsseldorf, Berlin und Krefeld gefehlt. Mit insgesamt zwölf Spielern aus Mannheim, Ingolstadt und Köln erhält das DEB-Team deutlich mehr Erfahrung. Auch WM-Held Dennis Endras steigt nun in die WM-Vorbereitung ein. Der zum besten Spieler der vergangenen WM gekürte Torhüter hatte sich zuletzt bei seinem neuen Club, den Minnesota Wild aus der nordamerikanischen Profiliga NHL, aufgehalten.

    Wegen der starken Leistungen unter der Woche in Bayern schickt der DEB einen größeren Kader als geplant nach Schweden. «Viele junge Spieler haben sich in den Blickpunkt geschoben», sagt Reindl. Zwei oder drei Neulingen traut er sogar einen WM-Einsatz zu.

    Krupp lässt sich bei seinen Kaderplanungen nicht in die Karten schauen, Einsatzgarantien gibt es kaum. «Wir haben gelernt, dass uns nicht die Spieler mit den besten Namen helfen», sagt der frühere NHL- Verteidiger. Wer in den Tests überzeugt, steigert seine Chance auf eine Nominierung für die WM vom 29. April bis 15. Mai – zumal Spieler wie DEL-Topscorer Darin Olver und Patrick Hager verletzt ausfallen.

    Eine eindrucksvolle Bewerbung gab im ersten Spiel gegen Österreich Adrian Grygiel ab, der drei Tore in seinem vierten Einsatz für die Nationalmannschaft erzielte. «Das war das Spiel meines Lebens», sagte der Nürnberger. Auch Jerome Flaake überzeugte. In Landshut bereitete der Hamburger die Tore von Youngster Simon Fischhaber vor. Überhaupt der Nachwuchs: Von den elf Toren wurden acht von Spielern erzielt, deren DEB-Einsätze sich an einer Hand abzählen lassen.

    Wer von denen mit nach Skandinavien reist, hält seine WM-Chance aufrecht – auch gegenüber den Cracks, die noch in den Liga-Playoffs stehen. Alexander Barta, neben Kapitän Michael Wolf in den beiden Spielen gegen Österreich der routinierteste deutsche Profi, weiß: «Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Spieler, die in der Vorbereitung länger beim Team dabei sind, größere Chancen haben.»

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