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    Dresden

    DEB-Coach Krupp verlangt vor Heim-WM Realismus

    Mit zwei Appetithappen hat das deutsche Eishockey-Nationalteam den Hunger auf die Heim-WM geweckt. Nach den beiden klaren Siegen zum Vorbereitungsstart gegen Norwegen warnte aber nicht nur Bundestrainer Uwe Krupp davor, bei der Heim-WM nur noch gehobene Feinkost zu verlangen.

    Euphoriebremse
    Bundestrainer Uwe Krupp warnt vor überzogenen Erwartungen an das DEB-Team.

    «Es gibt keinen Grund zur Euphorie und für irgendwelche Prognosen zur WM», sagte Krupp nach dem 8:2 über die ungewohnt schwachen Norweger in Dresden. Am 16. April war im ersten von sechs Testspielen in Crimmitschau ein 3:0 gelungen. Zumindest die Fans in Sachsen waren damit kräftig auf den WM-Geschmack gekommen.

    «Die Ergebnisse sind zweitrangig. In dieser Phase geht es darum, dass wir uns für die WM einspielen», betonte Kapitän Sven Felski. «Wenn man acht Tore schießt - umso schöner.» So häufig hatten die Deutschen zuletzt vor vier Jahren während der B-WM beim 8:0 gegen Großbritannien getroffen. Auch Routinier Daniel Kreutzer, der sein 35. Länderspieltor schoss, verlangte: «Wir müssen auf dem Boden bleiben. Wir haben hervorragenden Einsatz gezeigt, aber das heißt noch gar nichts.»

    Immerhin: Krupp sah gute Ansätze wie das Überzahlspiel und das Abwehrverhalten. Doch der einstige Weltklasse-Verteidiger, dessen Team nach dem schwächsten Olympia-Abschneiden gegen meist klar überlegene Gegner viel Prügel bezogen hatte, sieht weiter viel Potenzial: «Wir haben noch einen Gang drin, den wir nicht gezeigt haben an Emotionalität und Kampfgeist.»

    Die Konkurrenz ist in knapp drei Wochen nämlich wesentlich härter. Beim Weltmeisterschafts-Auftakt am 7. Mai in Gelsenkirchen wartet der Olympia-Zweite USA, danach geht es wie in Vancouver gegen Finnland. Das entscheidende Spiel um den angestrebten Einzug in die Zwischenrunde dürfte danach gegen die Dänen steigen.

    Vor dem nächsten Länderspiel gegen die Schweiz in Schwenningen schürt Krupp den Konkurrenzkampf. Nicht mehr dabei sind dann Verteidiger-Talent Denis Reul und Stürmer Marcus Kink, der auf Abruf bereit bleibt. Neu dazu kommen von den gescheiterten DEL- Halbfinalisten die Wolfsburger Kai Hospelt und Christopher Fischer sowie die Ingolstädter Thomas Greilinger und Michael Bakos.

    «Es geht in jedem Spiel, in jeder Maßnahme um WM-Tickets», unterstrich Krupp, dessen Team am kommenden Wochenende in Minsk gegen Weißrussland und die Slowakei antritt, ehe am 4. Mai in Hamburg die Generalprobe gegen Kanada ansteht. Empfehlen konnte sich nicht nur wegen seiner beiden Tore am Samstag Verteidiger Constantin Braun. Der Berliner Eisbär kann auch Stürmer spielen und bildete mit Justin Krueger, dem Sohn des Schweizer Ex-Nationaltrainers Ralph Krueger, aus Krupps Sicht ein gutes Defensiv-Paar. Braun gab sich jedoch zurückhaltend und meinte: «Das war nur ein erster Schritt. Bis zur WM kann noch so viel passieren.»

    Die Berliner Florian Busch und T.J. Mulock fehlen wohl weiter verletzt, aus der Nordamerika-Liga NHL kommen laut Krupp nur Spieler infrage, die in der jetzt laufenden ersten Playoff-Runde ausscheiden. Jochen Hecht, Dennis Seidenberg und Christoph Schubert sind verletzt und für die WM damit praktisch kein Thema.

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