Oberhof

Rodeln

Degenhardt/Rosenthal siegen bei Rodel-Weltcup in Oberhof

Von dpa
Degenhardt und Rosenthal
Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal feierten in Oberhof im Doppelsitzer einen Bahnrekord. Foto: Martin Schutt/dpa

Die deutschen Rodlerinnen haben bei den Doppelsitzern in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Dominanz ihrer männlichen Kollegen auf der Bahn in Oberhof ist dagegen gebrochen.

Lesezeit: 1 Minute

Oberhof (dpa). Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal haben den Rodel-Weltcup der Doppelsitzerinnen in Oberhof gewonnen. Das sächsische Duo setzte sich in 1:26,244 Minuten durch und feierte einen Bahnrekord in 43,049 Sekunden im zweiten Durchgang.

Mit dem Sieg übernahmen Degenhardt/Rosenthal auch wieder die Führung im Gesamtweltcup vor den diesmal Zweitplatzierten Andrea Vötter/Marion Oberhofer. Die Italienerinnen hatten 0,033 Sekunden Rückstand auf das deutsche Doppel. Rang drei ging an Selina Egle/Lara Michaela Kipp aus Österreich, die nach dem ersten Durchgang noch geführt hatten. Dajana Eitberger/Saskia Schirmer wurden mit 0,518 Sekunden Rückstand auf die Siegerinnen Vierte.

Tobias Wendl
Sind in Oberhof auf das Podest gefahren: Tobias Wendl und Tobias Arlt.
Foto: Martin Schutt/dpa

«Wir sind total erleichtert, nachdem die WM und auch der Weltcup auf unserer Heimbahn in Altenberg alles andere als gut gelaufen sind», sagte Degenhardt und bekannte: «Wir haben schon begonnen, an uns zu zweifeln.»

Zuvor hatten Hannes Orlamünder/Paul Gubitz und Tobias Wendl/Tobias Arlt im Doppelsitzer der Männer die Plätze zwei und drei belegt. Die beiden Duos mussten sich nur den Österreichern Thomas Steu/Wolfgang Kindl geschlagen geben, die mit zwei Bestzeiten und der Gesamtfahrzeit von 1:23,928 Minuten gewannen. Die Thüringer Orlamünder/Gubitz hatten 0,123 Sekunden Rückstand, Wendl/Arlt 0,190 Sekunden. Das dritte deutsche Doppel Moritz Jäger/Valentin Steudte belegte Rang elf. Im Gesamtweltcup bauten Steu/Kindl ihre Führung mit dem Sieg weiter aus.

«Wir haben unseren Heimvorteil optimal genutzt. Es war das beste Rennen von uns überhaupt. Wir sind stolz, das erste Mal vor den beiden Tobis zu stehen», sagte Gubitz in der ARD.

© dpa-infocom, dpa:240210-99-939630/3