Archivierter Artikel vom 15.12.2019, 17:34 Uhr
Genf

Grand-Slam-Springen

Deutsche Reiter in Genf ohne Chance

Die deutschen Springreiter haben beim Turnier in Genf das große Geld verpasst. In dem mit 1,2 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet ca. eine Million Euro) dotierten Großen Preis erreichte keiner der drei deutschen Starter das Stechen.

Sieger
Siegte in beim Großen Preis in Genf: Martin Fuchs auf Clooney.
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Christian Ahlmann aus Marl wurde auf Dominator 2000 nach einem Abwurf im Normalumlauf 19. vor dem in Belgien lebenden Daniel Deußer, der auf Killer Queen ebenfalls auf vier Strafpunkte kam. Vorjahressieger Marcus Ehning aus Borken musste sich auf Pret A Tout nach acht Fehlerpunkten mit Rang 27 begnügen.

Gewinner wurde der Schweizer Europameister Martin Fuchs, der auf seinem Erfolgspferd Clooney mit dem schnellsten fehlerfreien Ritt in 38,60 Sekunden gewann. Sein Vorsprung auf den Briten Scott Brash mit Hello Senator betrug nur fünf Hundertstelsekunden.

Der Große Preis in Genf bildet mit den Turnieren in Aachen, Spruce Meadows in Kanada und 's-Hertogenbosch in den Niederlanden den Grand Slam des Springsports. Bei vier Siegen nacheinander winkt den Reitern unter anderen ein Bonus von zwei Millionen Euro, bei drei Erfolgen gibt es eine Million Euro extra, zwei Siege in Serie bringen noch 500 000 Euro ein. Daneben gibt es noch die konkurrierende Masters-Serie mit nahezu gleichem Reglement.

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