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Premier League

Trainer gesucht in England: Favre, Lampard oder Hasenhüttl?

Der frühere BVB-Trainer Lucien Favre gilt als einer der Kandidaten für den vakanten Trainerposten bei Norwich City. Der Premier-League-Aufsteiger hatte sich am 6. November – ausgerechnet nach dem ersten Saisonsieg – von seinem deutschen Coach Daniel Farke getrennt.

Lucien Favre
Einer der Kandidaten für den vakanten Trainerposten bei Norwich City: Lucien Favre.
Foto: Martin Meissner/AP POOL/dpa

Favre, der im Sommer nach längeren Verhandlungen bei Crystal Palace abgesagt hatte, soll laut der britischen Zeitung „Times“ derzeit aber nur zweite Wahl sein. Als Favorit auf Farkes Nachfolge gilt der ehemalige Chelsea-Trainer Frank Lampard.

In England dreht sich das Trainerkarussel vor der Länderspielpause schnell. Einen Tag nach Farkes Aus verlor als fünfter Coach in der laufenden Premier-League-Saison auch Dean Smith seinen Job bei Aston Villa. Auf der Suche nach einem Nachfolger soll der Verein aus Birmingham laut „Times“ und „Daily Mail“ besonders an Steven Gerrard, dem Coach des schottischen Fußballmeisters Glasgow Rangers, interessiert sein.

Ralph Hasenhüttl vom FC Southampton, Belgiens Nationalcoach Roberto Martinez und Dänemark-Trainer Kasper Hjulmand stehen demnach ebenfalls auf der Liste der Villa-Verantwortlichen. Fraglich ist allerdings, ob Aston Villa einen der Kandidaten von seinem derzeitigen Arbeitgeber loseisen kann. John Terry, der bis zum Sommer 2021 Assistent von Dean Smith war, werden nur geringe Chancen eingeräumt.

Das neureiche Newcastle United hatte mehr als zwei Wochen nach der Trennung von Steve Bruce am Montag Eddie Howe als neuen Coach verpflichtet. Bereits in der vergangenen Woche hatte Tottenham Hotspur den Italiener Antonio Conte als Nachfolger des entlassenen Nuno Espirito Santo vorgestellt.

Den ersten Trainerwechsel der Saison hatte der FC Watford vollzogen, als Anfang Oktober Claudio Ranieri auf Xisco Munoz folgte. Gut möglich, dass schon bald der nächste Verein einen Coach sucht: Ole Gunnar Solskjaer steht bei Manchester United unter Druck.

© dpa-infocom, dpa:211108-99-917565/3

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