Simbabwe suspendiert 80 Fußballer

Harare (dpa). Simbabwes Fußballverband (ZIFA) hat 80 Profis wegen des Verdachts auf Spielmanipulationen vorläufig gesperrt.

Die Fußballer, darunter wichtige Akteure der Nationalmannschaft, werden mit einem Manipulationsskandal im asiatischen Raum in Verbindung gebracht, berichteten staatliche Medien. Im Jahr 2007 sollen Nationalmannschaftsspiele gegen Malaysia, Vietnam und Thailand von einem Wettkartell beeinflusst worden sein.

Die ZIFA richtete eine unabhängige Ethik-Kommission ein, um die Vorwürfe zu überprüfen. «Jeder Spieler, der im 'Asiagate'-Bericht erwähnt wird, unabhängig davon, wie viele Spiele er gespielt hat, wird suspendiert und kann nur von der Ethik-Kommission freigesprochen werden», sagte ZIFA-Chef Jonathan Mashingaidze.

Derzeit dürften die Verdächtigen nicht in der Nationalmannschaft spielen, fügte Mashingaidze hinzu. Davon betroffen sind Simbabwes Qualifikationsspiele für den Afrika-Cup 2013, die diesen Monat beginnen. Simbabwe trifft am 29. Februar auf Burundi.