Manchester

ManUnited-Coach Ferguson verbietet Halswärmer

Trainer Sir Alex Ferguson vom englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United hat seinen Spielern offenbar das Tragen von wärmenden Halsbändern verboten.

Konservativ
Alex Ferguson hält nichts von Fußballern die «ihre Tätowierungen und Ohrringe» herzeigen.

«Echte Männer tragen solche Sachen nicht», wird Ferguson in der englischen Boulevardzeitung «The Sun» zitiert. Zuvor hatte bereits Manchesters Kapitän Rio Ferdinand via Twitter mitgeteilt: «Ihr werdet keinen ManUnited-Spieler mit Halswärmer sehen.»

Das als «Snood» bekannte, modische Band erfreut sich in der Premier League in den kalten Wintermonaten wachsender Beliebtheit. Zu prominenten Trägern gehören unter anderem Stürmer Carlos Tevez von Uniteds Stadtrivalen Manchester City sowie die Angreifer Marouane Chamakh und Samir Nasri vom FC Arsenal. Der als Traditionalist bekannte Ferguson hatte sich schon im November über «moderne Fußballer» beschwert, die «fragile Geschöpfe» seien und «ihre Tätowierungen und Ohrringe» herzeigen müssten.